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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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innig liebte» ohne daß sie mit ihrer Zuneigung viel Gepränge machte,während er seinerseits gleichfalls sich Mühe gab, ihr in allenStücken zu Gefallen zu leben. Kapitän Doucie hatte mit derPünktlichkeit eines Engländers sich nicht vor der in seinem Briefenamhaft gemachten Zeit im Wigwam einfinden wollen, und dahersich uorgenommcn, noch einige Tage in einem Gasthausc zuzubringen,endlich aber dem Drängen nachgegcben und fühlte sich jetzt aufsAngenehmste überrascht durch die offene und warme Aufnahme, diegewiß auch nicht weniger freimüthig gewesen wäre, selbst wenn ersich ganz ohne Anmeldung cingefunden hätte. Die EfsinghamSwußten wohl, daß Förmlichkeiten, welche wohl unter den künstlichenZuständen einer reichlichen Bevölkerung am Orte seyn mochten, beiihnen nicht nothwendig waren, wie denn auch der Umstand, daßihr früherer Verfolger ein so naher Verwandter von Paul PowiSwar, wesentlich zu seinen Gunsten sprach.

Wir können in diesen abgeschiedenen Bergen einem Reisendenund einem Mann von Welt nur wenig Interessantes bieten, Kapi-tän Doucie/' sagte Mr. Effingham, als er, nachdem die ganzePartie im Hause angelangt war, seine Complimente mehr im Ein-zelnen anbrachte;indeß bieten unsere früheren Abenteuer docheinen hinreichend anziehenden Gesprächsgegenstand, wenn auch allesAndere fehlen sollte. Als wir Euch auf dem Ocean trafen undIhr uns so unerwartet unseres Freundes PowiS beraubtet, wußtenwir nicht, daß Ihr durch Verwandtschaft ein näheres Recht anfeine Gesellschaft hattet."

Kapitän Doucie erröthete leicht, gab aber seine Erwiederungmit gebührend höflicher Anerkennung.

ES ist ganz richtig," fügte er bei,daß PowiS und ichVerwandte sind, und ich kann alle meine Ansprüche an Eure Gast-lichkeit nur auf diesen Umstand begründen; denn ich fühle, daß ichfür euch unfreiwillig die Ursache zu vieler Leiden war, als daßsich an meine Person sehr angenehme Erinnerungen knüpfen könn-