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eS Dir daher genehm ist, so wollen wir nicht säumen, uns ihmanzuschließen."
Da EvaS Toilette jetzt beendigt war, so erhoben sich die beidenDamen und begaben sich gemeinschaftlich nach dem Bibliothekzimiuerhinunter. Mr. Essingham stand an einem mit Riffen bedecktenTische, und an seiner Seite befanden sich einige achtbar auSseheudeTechniker. Das Benehmen der Letzteren war ruhig, höflich undachtungsvoll — ein Gemisch von männlicher Einfachheit mit gebüh-render Ehrerbietung für die Jahre und Stellung des Hausherrn;indeß hatten Alle mit Ausnahme eines Einzigen ihre Hüte auf.Dieser Letztere hatte durch einen vertraulichen Verkehr mit der Fa-milie Essingham mehr feine Sitten angenommen und daraus gelernt,daß die Achtung gegen sich selbst sowohl als gegen Andere es noth-wendig mache, im Umgang mit guter Gesellschaft die lange herge-brachten Regeln des Anstandes zu beobachten.
Seine Begleiter benahmen sich, ohne übrigens eine Spur vonRohheit an den Tag zu legen oder z» beabsichtigen, aus dem ein-fachen Grunde weniger anständig, weil unwillkührtich eine freieGewohnheit an die Stelle der alten Schicklichkeitsgesetze getretenwar, — eine Gewohnheit, deren Ursprung leider aus gewissen fal-schen und unpraktischen politischen Ansichten, durch die Künste ver-schmitzter Demagogen ins Leben gerufen, abgeleitet werden muß. Inder That wußte von den drei an schwere Arbeit gewöhnte» Männern,die, obschon im Grunde höflich und sogar leutselig, mit bedecktemHaupte in Mr. EfsinghamS Bibliothekzimmer standen, wahrscheinlichnicht ein Einziger, daß er sich irgend einer Ungebühr schuldigmachte, da sic weiter nicht thaten, als was ihnen unwillkührlich inFolge einer fehlerhaften und gemeinen Angewöhnung zur andernNatur geworden war.
„Es freut mich, daß Du kömmst, meine Liebe," sagte Mr.Essingham, als seine Tochter in das Zimmer trat, „denn ich bedarfwohl hier Deiner Unterstützung zu Festhaltung meiner Ansichten.