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ein Metropolitanland so auffallend auSzeichnet. Man könnte ebenso gut von den Insassen der Kinderstube erwarten, sie sollen diei»i Besuchszimmer geltenden Ansichten mißachten, als daß manglauben könnte, der Provinziale werde nach freier, geistiger Rich-tung handeln. Es liegt daher nahe, daß Grace van Courtlandtbei ihrem beschränkten gesellschaftlichen Verkehr, ihren allgemeinenLebensansichten, ihrer Abkunft und ihren provinziellen Gewohn-heiten, in Allein, was auf Denkfreiheit Bezug hatte, Wohl nichtsAnderes als das gerade Widerspiel von Eva seyn konnte. WäreGrace auch nur eine Angehörige von Neu-England gewesen, sowürde der bloße Rang des Baronet weit weniger Einfluß auf siegeübt haben; denn obschon die Bevölkerung jenes TheilS der Unionim Allgemeinen weit mehr an Großbritannien hängt, als jederandere, so fühlt sie doch vielleicht derartige Einflüsse viel weniger,weil ihre Colonialgewohnheiten nur in geringer Beziehung zu denaristokratischen Gebräuchen des Mutterlandes stehe».
Außerdem war Grace, wie es überhaupt bei den meisten altenFamilien unter der New-Vvrkcr Gentry der Fall ist, mit denhöheren Claffen Englands durch die Bande des Bluts verkettet, unddie Neberlicferung ihres Geschlechts kamen denen ihrer Colonie zuHülfe, um dem Nespect, den sie vor einem englischen Titel fühlte,Bestand zu geben. Dieselben Gefühle würden sich Wohl auch beiEva entwickelt haben, wenn sie nicht so jugendlichen Alters ineine Sphäre versetzt worden wäre, wo sie die bereits erwähntenAnsichten in sich ausgenommen hatte — Ansichten, die in ihremmoralischen System nicht weniger tief wurzelten, als diejenigen,welche Grace in ihrem Innern trug.
„Dies ist eine seltsame Art, den Rang eines BaronetS zubeurtheilen, Eva," rief Grace, sobald sie sich ein wenig von derVerwirrung erholt hatte, in welche sie durch die persönliche An-spielung versetzt wurde. „Es fragt sich wohl sehr, ob Du Sir