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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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ei» einfacher a m e rt k a n i sche r Gentleman mit jedem Gentlemanauf gleicher Höhe insbesondere mit einen, ärmlichen Baronet?"

Mit einem ärmlichen Baronet? Eva!"

Ja, meine Liebe mit einem ärmlichen Baronet. Ich kennedie volle Ausdehnung und den ganzen Sinn meiner Worte. Aller-dings ist uns nicht so viel von der Familie des Mr. PowiS be-kannt" Eva erröthcte, während sie dies sprach, obschon sie sichalle Mühe gab, gelassen und ruhig zu bleibenals uns wohllieb wäre, aber wir wissen, daß er ein Amerikaner ist. Diesist wenigstens Etwas. Ferner sehen wir, daß er ein Gentlemanist, und welcher amerikanische Gentleman welcher wahre ameri-kanische Gentleman kann auf einer niedrigeren Stufe stehen, alsein englischer Baronet? Glaubst Du wohl, Grace, daß DeinOnkel daß Vetter Jack, der stolze, hochgesinnte Vetter Jack,sich dazu herablaffcn würden, die ärmliche Auszeichnung eines Baro-netentitels anzunehmen, wenn durch eine Abänderung unserer Con-stitutionen derartige gesellschaftliche Classtfikationen zulässig würden?"

Und was könnten sie denn anders werden, als Baronete, Eva?"

Grafen, Herzoge ja, Fürsten! Solche Titel führen diehöheren Claffcn Europa'S, und nur diese oder ein Aequivalcnt der-selben dürften den höheren Claffen Amerika'S zusallen."

Ich glaube kaum, daß Sir George Templemore zu bewegenwäre. Alles dies einzuräumen."

Hättet Ihr nur, gleich mir. gesehen, Miß Grace, wie MißEva von Fürsten umringt und bewundert war." ergriff Anna Sidleyangelegentlich das Wort,ko würdet Ihr nicht glauben, daß eineinfacher Sir George nur halb gut genug wäre für sie."

Unsere gute Nanny meint einen Sir George," unterbrachsie Eva lachend,und nicht den in Frage stehenden Sir George.Aber im Ernst, theuerste Muhme, es hängt weit mehr, als mangewöhnlich glaubt, von uns selbst, und viel weniger von Andernab, in welchem Lichte man uns betrachten soll. Weißt Du nicht,