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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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ihres eigenen Mädchens entwischt war', befand sich gleichfalls indem Gemache, um in einem jener Bücher zu blättern, welche an-geblich Bericht erstatten über die ganze Abkunft und die Familiender höheren Elasten Großbritanniens. Eva besaß nemlich zufäl-ligerweise unter der großen Anzahl von Reisehandbüchern, GothaerKalendern, Hofwegweisern und sonstigen Werken, die einem Rei-senden zu Statten kommen, ein derartiges Adreßbuch des engli-schen Adels.

Oh, da ist'S," rief Grace mit der Hast einer Person, welchenach langem ärgerlichem Suchen endlich das, was sie wünscht, ge-funden hat.

Was ist da, Muhme?"

Grace errölhete und hätte sich die Zunge abbeißcn mögen überihre Unbesonnenheit; aber ihr edles Herz war keiner Täuschungfähig und so gestand sie denn mit Widerstreben die Wahrheit.

Ich habe mich bloS »ach der Familie des Sir GeorgeTemplcmore umgesehen. ES ist ärgerlich, mit Jemanden zusam-menzuwohnen, von dessen Angehörigen man so gar nichts weiß."

Hast Du den Namen gefunden?"

Ja; ich sehe, er hat zwei verheirathete Schwestern und einenBruder, der unter der Garde ist. Aber"

Was willst Du mit Deinem Aber, meine Liebe?"

Sein Titel ist nicht von sehr hohem Alter."

Kein Baronetstitel ist sehr alt, da dieser Orden erst unterder Regierung Jakob I. gegründet wurde."

Ich wußte dies nicht. Wie ich sehe, wurde sein Ahnherr imJahre 1700 zum Baronet ernannt. Nun, Eva"

Nun, was, Grace?"

Wir stammen beide" Grace wollte die Bemerkung nichtans sich allein beschränkenwir stammen beide von älterenFamilien ab, als die seinige ist. Die Deinige steht sogar noch

Era Esfinqham. 15