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kur, Alles, was dem Menschen iheuer ist, wird vergessen oderverdreht, um diese unnatürliche Lage der Dinge zu erhallen."
„Dies ist nicht nur außerordentlich, sondern wahrhaft schauder-erregend !"
„Ihr hakt in Beiden, Recht. Das ganze Gemeinwesen befindetsich in dem Zustande eines Menschen, der in den erste» Stadienaufregender Betrunkenheit steht und in der eitlen Vorstellung, daßer nur die Natur in ihren gewöhnlichen Verrichtungen unterstütze,Glas um GlaS hinuntcrgießt. Diese allgemein verbreitete Be-thörung erstreckt sich von der Küste an bis zu den äußersten Grenzendes Westens; denn obschon sich viel von dem eingebildeten Wohlstandbegründen läßt, so verflicht sich doch das Wahre so sehr mit demFalschen, daß nur ein äußerst sorgfältiger Beobachter die Scheide-linie ziehen kann, folglich, wie gewöhnlich, das Unwahre vor-herrschend bleibt."
„Euren Berichten nach, Sir, war die Tulpenmanie von Hollandeine Kleinigkeit in Vergleichung mit dieser?"
„Beide beruhen aus dem gleichen Umfange, obschon die Wuthder Holländer lange nicht diese Ausdehnung gewann. Könnte ichEuch durch diese Straßen führen und Euch einen Blick thun lassenin die Geheimnisse der Interessen, Hoffnungen, Thorheiten undVerblendungen, die in der menschlichen Brust herrschen, so würdetIhr als ruhiger Zuschauer im höchsten Grade staunen müssen, überdie Art, wie unser eigenes Geschlecht sich einem so maßlos bethö-rendcn Wahne hingeben kann. Doch gehen wir weiter — vielleichtstößt »nS etwas auf, was als neuer Beleg dienen kann."
„Mr. Effingham — ich bitte um Verzeihung, Mr. Effingham,"rief ein sehr anständig aussehender Kaufmann, der in der Börseu-halle umherging — „was haltet Ihr jetzt von unseren franzö-sischen Händeln?"
„Ich habe Euch bereits Alles gesagt, was ich über diesen