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Die Begrüßung war gefühlvoll und zärtlich. Ehe jedoch eine derbeiden Damen Zeit hatte, sich nur die Hälfte ihrer vorbereitetenPhrasen vom Herzen zu schaffen, verkündigte ein Klingelzug umden andern das Eintreffen von weiterer Gesellschaft und dasZimmer war bald so voll von Talent, wie eine moderne Novellevon Witzen. Unter den zuerst Eintreffcnden befand sich das ganzeFremdsprachen-Corps, da bei diesem Erfrischungen gar sehr inRechnung kamen; ferner sah man darunter jede Blaue des Platzes,die durch ihre gesellschaftliche Stellung nur im mindesten Anspruchdarauf hatte, sich in einem derartigen Hause sehen zu lassen —denn Mrs. Legend gehörte entschieden zur guten Gesellschaft.
Die nun folgende Scene war sehr charakteristisch. Ein ver-meintliches Genie thut nichts wie andere Leute, die Fälle etwaausgenommen, die besondere Talententfaltung fordern; in allengeringeren Dingen ist eS — gleichviel ob männlichen oder weib-lichen Geschlechts — ein ons sui xonori8 und in stäter Seelen-aufwallung begriffen, wie das Ausströmen einer übertriebenen Sen-timentalität gemeiniglich genannt wird.
Wir könnten uns hier der homerischen Methode anbequemen,und die Liste unserer Helden und Heldinnen in einem OataloZuovaisonne abrufcn; aber der llmfang unserer Blätter zwingt unSgrößere Bescheidenheit und eine einfachere Weise der Thatsachenmit-theilung auf. Unter den Damen, welche jetzt außer Miß Annualin Mrs. LegendS Besuchzimmcr sigurirten, befanden sich MißMouthly, MrS. Economy, S. N. P., Marion, LonginuS, Julietta,HerodotuS, D. O. V. E. und Demonstration — dazu noch vieleAndere von weniger bedeutendem Rufe, nebst wenigstens einemDutzend weiblicher Hadschis, deren Ansprüche, in einer solchen Ge-sellschaft zu erscheinen, so ziemlich von der einfachen Thatsache ab-hingen, daß sie im Auslande Gemälde und Statuen gesehen hatten,folglich anch in der Lage waren, darüber in der Heimath zusprechen. Die Liste der Männer war noch gewaltiger, wenn auch