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heit nehmen zu dürfen, Euch ein paar sehr werthe Freund- vor-zustellen. Mr. Bragg und Mr. Truck sind Gentlcmen, deren Be-kanntschaft sich wohl die Mühe lohnt."
Die Dame verbeugte sich huldreich, denn sie hielt eS für Ge-wiffenssache, jeden Mann mit einem Lächeln zu empfangen. DerVorstellende hatte ihr übrigens zu viele Ehrfurcht eingeflößt, alsdaß sie ihre Angriffs-Batterieen sogleich hätte eröffne» können —eine Mühe, die ihr erspart blieb, weil John Effingham sie baldnachher aller weiteren Verlegenheit dadurch enthob, daß er schein-bar ein Verlangen an den Tag legte, eine andere Dame zu sprechen.Die Belle war jetzt mit den beiden Fremden allein, und da sie ge-hört hatte, die EssinghamS hätten einen Engländer von Stand,der unter falschen Namen reiste, mitgebracht, so glaubte sie, den-selben gar klüglich in der Person des Laudagcnten entdeckt zuhaben, während sie in ihrer lebhaften Einbildungskraft Mr. Truckzum Neise-Mentor desselben, und demgemäß auch ganz natürlich zueinem Geistlichen der englischen Kirche gestaltete. Sie war zu guterzogen, um aus das Jncognito anzuspielen, wünschte aber dochden beiden Gentlemen bemerklich zu machen, daß eine Belle sichnicht so leicht, wie eine andere Person, irre führen ließ. In derThal that sie sich Einiges darauf zu gut, einen Mann von Standunter allen Umständen erkennen zu können, und sobald ihr JohnEssinghamS Entfernung keinen weiteren Zwang auflegte, Hub siezuvörderst damit an, ihre derartige Neberlegenheit den betreffendenPersonen bemerklich zu machen.
„Das ungekünstelte Wesen und die außerordentliche Einfachheitunserer Gesellschaft muß Euch wohl auffallen, Mr. Bragg," sagtesic, ihn bedeutungsvoll anschend. „Wir wisse» recht Wohl, daß sienicht ist, wie sie seyn sollte; aber meint Ihr nicht, sie sey dochziemlich ordentlich für Anfänger?"
Nun mußte sich zwar Mr. Bragg sagen, daß er bis auf die-sen Abend nie Gesellschaft gesehen hatte, die nur entfernt diesen