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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Willoughby blieb mit dem Kaplan eine volle halbe Stunde ans;Mand weinte unterdessen an den Gräbern ihrer Lieben, und dieUebrigen blieben in ehrfurchtsvollem Schweigen in der Nähe.

Nick stand wie eine Bildsäule ein Stein hätte nicht regungs-loser sein können. Gleichwohl sprach Rene ans seinen Zügen, dasAuge war znBoden geschlagen sogar die Brust wogte in ungewöhn-licher Erschütterung: er wußte, daß der Kaplan dem Sohne desKapitäns erzählte, ans welche Art er seinen Vater erschlagen hatte.

Endlich kehrten die beiden Herren langsam zu den Gräbernzurück: der General tief bewegt, mit gerunzelter Stirn undgerötheten Wangen; Mr. Woods sanften Ausdrucks und vollerHoffnung. Willoughby hatte sich durch seine Bitten und Entschnl-digungsgründe zu einer Verzeihung bewegen lassen, welche er nurmit Widerstreben und vielleicht eben so sehr ans Mangel an einemwürdigen Ersatzmittel, als aus christlicher Pflicht gewährte.

Nikvlas," begann der Kaplan,ich habe dem General Alleserzählt."

Er wissen ihn?" riesderJndianer mitleidcnschastlichcmNachdruck.

Ja, Wyandottö, ich weiß es, und habe es mit tiefem Kummererfahren. Du hast mir das Herz wieder bitter gemacht."

Nick war furchtbar bewegt. Die Ansichten seiner Jugend lagenin schrecklichem Kampfe mit denen, welche er erst im Herbsteseines Lebens in sich ausgenommen hatte: das Resultat war einewilde Mischung seines indianischen Gerechtigkeitssinnes und derUnterwürfigkeit unter die Lehren seines neuen und nur unvoll-kommen anfgefaßte» Glaubens.

Einen Augenblick lang gewann erstercr die Oberhand. Er nähertesich dem General mit sicherem Schritt, legte seinen eigenen scharfenund glänzenden Tomahawk in dessen Hände, kreuzte die Arme überdie Brust, neigte sein Haupt und sprach in festem Tone:

Schlagen zu Nick tödten Kap'in Major tödteu Nick."

Nein, Tnscarora, nein!" gab Sir Robert Willoughby zur