561
Lächeln mischen, womit die Braut, nachdem der Segen gesprochenwar, die herzliche Umarmung ihres Gatten empfing. Alle suhltenaber, daß unter den jetzigen Umständen jeder Aufschub nnweisegewesen wäre. Maud erblickte eine Art heiliger Weihe in einerFeierlichkeit, welche mit den vorangegangenen trüben Scene» inso nahem Zusammenhänge stand.
Ein paar Tage nach der Vermählung sah man Alle, welchevon den früheren Bewohnern des Blockhauses noch übrig waren,insgesammt das Thal verlassen. Was irgend Werth hatte, wardeingepackt und in die Boote transportirt, welche unterhalb derMühle im Flusse lagen. Vieh, Schweine?c. wurden gesammeltund nach den Niederlassungen getrieben; die Pferde dagegen fürMaud und die übrigen Frauen bereit gehalten, welche den Wegnach dem Fort Stanwsr einschlagen sollten.
Mit einem Wort — das Blockhaus sollte verlassen werden,da es während des Kriegs nicht wohl zur Wohnung taugte. NurTaglöhner konnten oder mochten Zurückbleiben, und Beekman hieltes für's Beste, die Gegend für die nächsten paar Jahre rein derNatur zu überlassen.
Es waren einige Gerüchte von Konfiskationen von Seiten desneuen Staates nmgelanfen, und Willoughby hatte dcßhalb beschlossen,sein Eigenthnm Sicherheits halber lieber einem Manne zu über-tragen, der einem solchen Schicksale mit Gewißheit entgehen würde,als es selbst in Händen zu behalten. Testament hatte man keinesgefunden, und es folgte also der Sohn dem Vater als rechtmäßigerErbe: nur der kleine Evert mar — wenn auch nicht dem Gesetze,doch der Billigkeit gemäß — zu einem Theile der Erbschaft mitbe-rechtigt. Mr. Woods, der sich auf solche Sachen verstand, mußtedeßhalb eine Urkunde ausfertige», nach welcher das Landgut beim"iberdamm dem Kinde als Lehen übertragen wurde.
Die dreißigtausend Pfund des Majors, das mütterliche Ver-mögen, das er erbte, sicherten, mit Mands Kapitalien und den
Wymidvttk. 3li