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ohne dieses Unglück obendrein mit so süßen Wesen, wie die Be-wohnerinnen dieses Hauses, durchfühlen zu müssen. WegendenSchurken da unten im Innern der Pallisaden laßt Euch nur janicht beunruhigen, denn sie zu beschäftigen ist leichte Arbeit, ver-gliche» mit dem, was Euer Gnaden zu thnn haben."
Die traurige Miene, mit welcher Willoughby sich entfernte,schien zu verkünden, daß er über diesen herzbrechenden Gegenstanddieselbe Ansicht hegte, wie der Sergeant. Allein der Augenblickwar zu solchem Zwecke günstig, und Aufschub erschien nicht rathsam.Willoughby's Stimmung forderte ihn auf, seine Mutter zu trösten,wenn er auch für seine eigene Person über der Leiche des Dahin-geschiedenen mit ihr weinen mußte.
Trotz des wilden Getümmels, das nicht nur außerhalb, sondernauch im Blockhanse selbst die Oberhand gewonnen hatte, herrschtedennoch in dem Theile des Hauses, welchen die trauernde Wittwemit ihren Töchtern einnahm, vollkommene Grabesstille. AlleDienstboten waren entweder ans dem Rundzange oder au denSchießscharten, und Küche, wie Kammern standen verlassen.
Der Major trat zuerst in ein kleines Vorgemach, das zwischeneiner Vorrathskammcr und dem gewöhnlichen Wohnzimmer seinerMutter lag; dieß war der Weg, auf welchem man in der Regelimmer zu ihr gelangte. Hier stand er still, und horchte eine volleMinute, ob er nicht einen Laut von Innen vernehmen könnte, derihn ans die Scene, welche seiner wartete, vorbereiten möchte.
Kein Flüstern, kein Wehklagen, kein Schluchzen — Nichts warzu vernehmen, und so wagte er endlich, leise au die Thüre zu klopfen.
Dieß blieb unbeachtet; so wartete er denn, eben sowohl ausFurcht, als aus Achtung, noch eine zweite Minute, und drückte dannans die Thürschnalle mit der ehrerbietigen Scheu eines Menschen,der in die Gruft eines ihm theuren Wesens hinabsteigt. — Eineeinzige Lampe beleuchtete die Geheimnisse dieses feierliche» Ortes.
In der Mitte des Zimmers auf einer großen Tafel lag die