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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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498
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fahr ausgeseht zu sehen, daß sie angefangen hatte, sich, wennauch nicht dem Glauben, so doch dem Gefühle hinzngeben, als obsein Leben durch irgend einen Zauber geschuht wäre.

Ihrer Mutter die Sache zu erzählen nein, das ging nicht;auch unter anderen Umständen wurde sie sich kaum entschlossenhaben, dieses traurige Amt zu übernehmen; so lange aber auchnur noch ein Schatten von Zweifel über den wirklichen Tod ihresVaters übrig blieb, erschien ihr der bloße Gedanke daran als eineGrausamkeit. So entschloß sie sich denn, Benlah rnfen zu las-sen, was auch alsbald mittelst einer der Negerinnen geschah.

So lange wir fühlen, daß wir Andere durch unsere Standhaf-tigkeit aufrecht zu erhalten haben, werden selbstdieSchwächsten eineFestigkeit besitzen, welche ihnen sonst fremd geblieben wäre. Im Wider-spruch mit Allem, was ihre zarte, aber elastische Gestalt, ihre nicht ebenstarke Organisation anzndenten schien, war Mand dennoch ein Mäd-chen, das der kühnsten Thatcn, nur nicht des Blutvergießens, fähiggewesen wäre. Ihre Erziehung ans der Gränze hatte sie über dengrößten Thcil der gewöhnlichen Schwächen ihres Geschlechts em-porgehoben, und was festen Willen betraf, so waren wenig Män-ner einer höheren Entschlossenheit fähig, sobald die Umstände de-ren Entfaltung verlangten. Ihr Plan war nunmehr entworfen:sie wollte fortgehen, um ihres Vaters Leiche anfznsnchcn, und nichtsals der Befehl ihrer Mutter hätte sic daran zu hindern vermocht.

In dieser Stimmung befand sich unsere Heldin, als Benlahendlich in's Zimmer trat.

Mand!" rief die jugendliche Matrone,was ist vorgefallen?

warum bist du so bleich? warum ließest du mich rnfen?Bringt uns Nick Nachrichten ans der Mühle?"

Die schlimmsten, die es geben kann, Benlah. Mein Vater!

mein thenrer, geliebter Vater ist verwundet! Sie haben ihn biszum Saume des Waldes znrückgetragen, und sind dort stehen ge-blieben, um uns nicht so plötzlich zu überraschen. Ich will der