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„Erzähle mir, Wyandotto, wenn dein Herz Etwas von Mit-leid weis; — erzähle mir — ist Major Willonghby ei» Unglückzugestoßen?"
„Er wohl — lachen, schwatzen, gut fühlen; nichts beküm-mern. Er Gefangener, Niemand sein Skalp berühren."
„Wozu also dieser unheilverkündende Blick? — Dein Gesichtist ja ein wahrer Vorbote von Unglück."
„Schlimme Neuigkeiten, wenn Wahrheit kommen mnsi. WasEuer Name, junge Squaw?"
„Nun, das mußt du doch wissen, Nick. Ich heiße Mand -deine alte Freundin Mand."
„Bleichgesicht haben zwei Namen — Tnscarora haben drei.Manchmal Nick, manchmal Trutz Nick, manchmal Wyandotttz!"
„Du weißt, ich heiße Mand Willonghby," crwiederte unsereHeldin, bis an die Schläfe erröthcnd i» dem geheimen Bewußt-sein ihrer Tänschnng, obwohl sic vorzog, gerade in diesem Augen-blicke die hergebrachte Ansicht so mancher Jahre nvcsi fester z» halten.
„Eures Vaters Name heißen aber Meredith, nicht Willonghby."
„Himmlische Vorsehung! auch dieses große Geheimnis; wardir bekannt, Nick."
„Gar kein Geheimnis; — er Alles wissen. Wyandottü dort.Sehen Major Meredith erschossen. Er guter Häuptling — nie-mals peitschen — niemals schlagen Jnschjön. Nick kennen Va-ter — kennen Mutter — kennen Squaw noch als Püppchen."
„Und warum hast du gerade diesen Augenblick gewählt, ummir das Alles zu erzählen? Steht cs in irgend einer Verwandt-schaft zu deiner Botschaft — zu Bob — zn Major Willonghby,wollt' ich sagen?" fragteMand, welcher der Athen; beinahe versagte.
„Keine Verwandtschaft, sagen Euch," erwicdertc Nick etwasärgerlich. „Warum mache» Verwandtschaft, wenn gar keine Ver-wandtschaft da sein. Meredith — nicht Willonghby. FragenMutter; fragen Major; fragen Kaplan — Alle Wahrheit erzählen!