„Ich glaube Euch zu verstehe», Blodget. Ihr meint, nachdemes Joel und seinen Freunden so gut gelungen, mir meine Leuteabspenstig zn machen, könnten sie leicht noch ein bischen znwartenwollen, nm sich zu überzeugen, ob sich nicht auf demselben Wegenoch weitere Vortheile erlangen ließen."
Blodget gestand, daß solche Gedanken ihm in der That in denSinn gekommen seien, erklärte sich aber zn gleicher Zeit überzeugt,daß die Abtrünnigkeit nicht weiter »in sich greifen würde.
„Ich wüßte auch nicht wohl, wie das zugehen sollte," versetzteder Kapitän mit bitterem Lächeln, denn er dachte daran, wieManche von seinem Brodc gespeist, in Krankheit nnd Unglück vonihm gepflegt worden waren, und ihn nun dennoch in der Noth ver-lasse» hatte», „sie müßten nur noch mein Weib und meine Töchterüberreden, dem Beispiele der Vorangegangenen zn folgen."
Blodget schwieg eine Minute laug aus Achtung vor seinem Ge-bieter; dann machte er aber seiner Unruhe in den Worten Luft:
„Ich hoffe, Kapitän Willonghby mißtraut Keinem von denen,welche bei ihm geblieben sind — wäre dies; der Fall, so könntekein Anderer als i ch der Beargwöhnte sein."
„Warum Ihr gerade, junger Mann? Mit Euch habe ich dochgewiß alle Ursache, zufrieden zu sein."
„Sergeant Joyce kamrs nicht sein, denn der bleibt stehen,bis er Eure Ordre zum Abmarsch erhält," erwiederle der Jünglingnicht ganz ohne Humor; „der Schotte ist alt, nnd-Leute vonseinen Jahren werden nicht leicht so lange warten, wenn sieeinmal Verrätherei im Schilde führen. Die Neger lieben EuchAlle wie ihren Vater, und so ist also außer mir Niemand übrig,der Euch verrathen könnte."
„Ich danke Euch für diese gedrängte Aufzählung meiner Streit-kräfte, Blodget, da sie mir neue Zuversicht auf die Treue meinerLeute einflöst. Euch will ich nicht, den Andern kann ich nichtmißtrauen, nnd ein Gefühl stolzer Zuversicht — Habt Ihr Etwas