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welche er kaum zuvor herabgekommen war, uud traf oben denjunge» Rhode-Jsländer auf seinem Posten.
Die Nacht war sternenhell, der Standpunkt aber , auf dem un-sere Schildmachen standen, zu hoch, uud somit einem Auffiudeu desetwa lauernden Feindes sehr ungünstig. Von dem Dachgiebel ausgesehen, verschwamme» die Gegenstände mit dem Hintergrund, aufdem sie ruhten, wiewohl Blodget dem Kapitän versicherte, er glaubekaum, daß ein Mann ungesehen über die Pallisaden klettern könne.
Der Posten auf der südlichen Front des vierseitige» Rnndgangesbeherrschte eine ziemlich weite Aussicht in dieser Richtung, sowiegleichzeitig über beide Flanken. Der Rundweg war aber nicht ohnebedeutende Gefahr zurückzulegcn, da Kopf und Schultern desjenigen,der am Giebelrande des Gebäudes hinwandelte, fast mit Gewißheitdas Auge eines außenstehenden Indianers auf sich ziehen mußten.
Dies; war das Erste, was dem Kapitän, als er an der Seiteseines Gefährten war, auffiel, und Dankbarkeit veranlasse ihn,Letzteren darauf aufmerksam zu machen, damit er wenigstenseinigermaßen der Gefahr ausmeichen könnte.
„Ich denke, Blodget, djeß ist wohl Euer erster Dienst dieserArt," bemerkte Kapitän Willvughby, „und es ist keineswegs leicht,einem jungen Manne die Wichtigkeit unausgesetzten Wachsamseinsgegen die Kriegslist der Wilden gehörig einznprägen."
„Was Ihr da sagt, Sir, ist Alles wahr, das gebe ich zu,"erwiederte Blodget; „doch glaube ich kaum, daß irgend ein Versuchgegen das Hans gemacht werden wird, ehe die Nvrdseite eine andereFahne, wie der Sergeant es nennt, eingelassen hat."
„Welchen Grund habt Ihr zn dieser Vcrmnthung?". fragte derKapitän, nicht wenig überrascht.
„Nun — es kommt mir unvernünftig vor, daß Leute ihr Lebenauf's Spiel setzen sollten, wenn ein leichterer Weg zur Eroberungsich vor ihnen zu eröffnen scheint. Das ist Alles, was ich meine,Kapitän Willoughby."