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Einen ähnlichen Zustand — nun in weit größerem Maaßstabe— haben wir seit dem Friede» von '83 vornehmlich im westlichenNew-Zjork erlebt, denn die großen Schaaren von Einwanderern,welche ans den Staaten Nen-Englands herüberkamen, haben jenenLandstrich fast ganz in eine östliche Kolonie verwandelt. Männervon Welt werden zwar zngeben, daß, was Thätigkeit, praktischeLebensbildnng nnd Unternchmnngsgeist betrifft, sehr große Fort-schritte gemacht wurden, können aber doch nicht umhin, die Rasch-heit und Vollständigkeit dieser Charaktcrmischnng zu bedauern, danach einem offenbaren Naturgesetze keines der kostbaren Geschenke,die ans Menschenhänden kommen, ohne irgend eine Verschlechte-rung genossen werden soll.
Die Lage, in welcher sich Kapitän Willonghby nunmehr be-fand, ließ sich so ziemlich ans Ursachen znrückführen, wie sie mitden oben berührten Ansichten und Sitten in Verbindung standen.Joel Strides z. B. und einige seiner Genossen fanden es uner-träglich, daß die weite Kluft im geselligen Leben, welche die Fa-milie des Blvckhausbesitzers von ihrem eigene» Hauswesen trennte,niemals enger werden wollte. Zu dieser um sich freffeuden Eifer-sucht über jene Stellung — der unruhigsteu nud niedrigsten allermenschlichen Leidenschaften — gesellte sich noch die lebhaftesteHabgier — die Hoffnung ans Konfiskationen oder ein freiwilligesVerlassen des Landguts. Außer Stande, die Größe des Abstandeszu bemessen, welcher Männer von Bildung von dem nicdrigden-kenden rohen Pöbel scheidet, begann jener Demagoge die über-triebene, mißverstandene Gleichheitslehre: ,ein Mensch ist so gutwie der andere', zu predigen — eine Lehre, welche sogar in dendemokratischsten unserer heutigen Institutionell nirgends Eingangfand, weil sie jede Wahl unmöglich machen, und uns bei Besetzungvon Aemtcrn, ungefähr ebenso wie bei der Ernennung von Jnry-mitgliedern — nichts als das Loos übrig lassen würde.
Unter gewöhnlichen Umständen würden Strides' böswillige
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