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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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erwartet werden. Die Wahrheit, so handgreiflich dargelegt, ver-setzte den Kapitän nicht mir in Unruhe — sie bereitete ihm viel-mehr tiefen Knmmer, denn der Leitrimer war der Liebling derganzen Familie, besonders aber bei seiner Tochter Mand sehrgut angeschrieben gewesen.

»Ihm Joyce m>d die Schwarzen, ihr werdet mich nicht ver-lassen — nicht wahr?" begann der bekümmerte Hausherr, wäh-rend er mit dem Sergeanten die Haupttreppe in den Hof Hinab-stieg. „Ans euch kann ich mich verlassen, wie ans meinen edlenSohn, wenn er in diesem Augenblick an meiner Seite stunde."

„Ich bitte Euer Gnaden um Verzeihung — wenig Wortesprechen für einen Mann am deutlichsten, wo Thaten leine Schul-digkeit ausmachen — wollen aber Euer Gnaden die Gewogenheithaben, Dero Befehle zu erlassen, so soll die Art, wie ich ihnengehorchen werde, die Sache am kürzesten erläutern."

„Das freut mich, beruhigt mich vollkommen, Sergeant; jetztgilt es, Schulter an Schulter in der Bresche zu sterben, wenncs Noth thnt, denn den Platz aufgcbcn — nein, das soll nim-mermehr geschehen!"

Die beiden Veteranen waren mittlerweile wieder in den Hofgelangt, wo sie die ganze männliche Bevölkerung beisammen, tra-fen; die Leute waren in der That in zu großer Unruhe, als das;sie daran denken konnten, ihre Pritschen aufzusnehen, so lange siedas Hans nicht besser gesichert sahen. Kapitän Willoughby gabdem Sergeanten Befehl, die Mannschaft wiederholt in Linie auf-znstcllen, worauf er sie abermals wie folgt, anredete:

„Meine Freunde," so begann der Kapitän, „es würde mirwenig nützen, wollte ich euch unsere wirkliche Lage zu verhehlensuchen — auch würde dies; meiner Offenheit widerstreben. Ihrseht hier den ganzen Rest unserer Mannschaft, ans den ich nun-mehr bei Bertheidignng meiner Familie und meines Herdes zählenkann. Mike ist mit den Uebrigen davongegangen, und der Indianer