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Entwürfe, und was einem Mädchen mißfällt, damit macht siesich gewiß nichts mehr zu schaffen. Ehrlich gestanden, glanbe ichkanm, daß von all' diesen Skizzen auch nur eine einzige dir Ge-rechtigkeit widerfahren läßt."
„Keine! — was hast dn an dieser hier ansznsehen? Hätte siesich nicht zn einem sehr ähnlichen Porträt ansarbeiten lassen?"
„Pah, das gäbe ja einen wahre» Pinsel—es fehltja aller Ausdruck."
„Und die da — die ist doch besser. Sie ließe sich vollenden, solange ich hier bin, und ich will dir gerne einigemal dazu sitzen."
„O, sogar die Mutter kann diese nicht leiden: es ist zn vielvom Jnfanteriemajor darin. Mr. Woods behauptet, es sei einmartialisches Gemälde."
„Und soll denn ein Soldat nicht ansschen wie ein Soldat?Mir wenigstens scheint dies; ein trefflicher Anfang."
„Behüte Gott! weder Vater noch Mutter, weder Beulah nochirgend Eines von uns ist damit zufrieden — es ist zu viel vonBunkers-Hill daran zn bemerken. Deine Freunde wünschen dichso vor sich zu sehen, wie du ihnen, und nicht wie du deinenFeinden erscheinst."
Auf mein Wort, Mand, du hast große Fortschritte in der Kunstgemacht! Da ist eine Ansicht des Blockhauses und des Biberdammes,hier eine zweite Landschaft, die Mühle und den Wasserfall dar-stellend — alle sehr schön, und sogar in Wasserfarben ansgeführt. —Was ist das? Hast du deine eigene Skizze zu entwerfen versucht?— Der Spiegel muß sehr sorglich um Rath gefragt worden sein,meine kleine Zauberin, um so Etwas zn Stande zn bringen!"
Das Blut stieg Mand in's Gesicht, und deckte es mit tiefer, ver-rätherischer Nöthe, während ihr Freund auf ein halbvollendetesMiniatnrbild hinwies, das er in der Hand hielt; doch Marmorblässefärbte alsbald ihre Wangen, da ein anderes, mächtigeres Gefühlder anfänglichen Verwirrung folgte. Sie saß eine Zeitlang inathemlosem Schweigen da, die Augen ans den Boden geheftet,
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