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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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hatte daselbst Zutritt, außer wenn mau von der Herrin selbst ein-geführt wurde. Littlc Smash uud ihr Besen wurden wohl zuweilenzugetasseu, doch zog Maud oster vor aus Gründe», die ihrselbst am besten bekannt waren de» kleinen Bodenteppich, derdie Mitte des Gemachs bedeckte, mit eigener schöner Hand zu säubern,um nur keiner sremden Person den Eintritt gestatten zu müssen.

Der Major wußte, daß Maud dieses Stübchen schon seit siebenJahren in Besitz hatte. Hier hatte er sie bei seiner letzten Abreisedas Taschentuch durch die Schießscharte schwenken sehen; wohlhundertmal hatte er seitdem an diese» Beweis zärtlicher Aufmerk-samkeit gedacht, der gleichermaßen Schmerz wie Freude in ihmhervorrief, je nachdem ihm seine Zweifel die Bilder bloßer schwe-sterlicher Sorgfalt oder die eines zärtlichere» Gefühls vor dieSeele führten.

Die Schießscharten waren vier Fuß lang und mit der üblichenNeigung in die massiven Balken eingeschnitten; sie waren mit Glas-fenstern versehen, und wurden innen durch dicke, kugelfeste Lädengeschlossen, welche in diesem Zimmer zu gleichen Theilen abge-theilt waren, so daß Maud gerade so viel Licht, als sie bedurfte,einlassen konnte. Auf Befehl des Kapitäns waren diese Fensterlädensämmtlich geschloffen, um die Lichter zu verbergen, welche sonstdurch die verschiedenen Oeffnnngen geflimmert hätten; ja die Vor-sicht war Allen so sehr zur Gewohnheit geworden, daß Maud sichselten bei Nacht an das offene Fenster der Schießscharte stellte.

Für dießmal ließ sie das Licht außerhalb des Zimmers, undöffnete die obere Hälfte des schweren Fensterladens; indem sie dies;that, bemerkte sie, daß der Tag gerade zu dämmern ansing.

In wenigen Minuten ist es hell," begann sie;dann werdenwir unterscheiden können, was sich Alles im Thale blicken läßt.Da sieh', mein Vater ist eben in diesem Augenblick in der Nähedes Thorweges sichtbar."

Ja, Maud, zu meiner Schande gewahr' ich ihn dort, wo er