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wißt, keinen Widerspruch ertrage». Packt Euch also fort, undvergeßt Eure Milch nicht."
Mit diese» Worten ging der Major weiter, und schien entschlossen,dem Gegner ausznweichen — so blieb Joel keine andere Wahl, alsdas Geheiß zu vollziehen, oder seinen neuen Ungehorsam vor demKapitän zu verrathen. Letzteres mochte er nicht thnn, denn esgehörte zu seiner Nolle, immer anhänglich und ehrerbietig zu er-scheinen, und wohl oder übel mußte er sich also darein fügen.
Aber noch nie zuvor hatte Joel Strides einen Mann mitsolchem Widerstreben seinen Fingern entschlüpfen lassen. Daß desKapitäns Begleiter nicht der Müller war, das sah er wohl; aberdie Vermummung täuschte so vortrefflich, daß er weder Personnoch Gesicht zu unterscheiden vermochte. Damals waren die ver-schiedenen Klassen der Gesellschaft durch die Alltags-Tracht strengvon einander geschieden, und da er Major Willonghby nur inder Kleidung seines Standes zu sehen gewohnt war, so konnteer ihn in seiner jetzigen Verkleidung nicht leicht erkennen, auchwenn er um seinen Besuch gewußt oder wenigstens eine Ahnungdavon gehabt hätte. So wie die Sachen standen, hatte er jedeSpur einer Vermnthnng verloren; daß sein Freund Daniel nichtin den Kleibern steckte, daran zweifelte er nicht; wer es aber sei,das wußte er eben so wenig anzngeben.
In dieser zweifclvollen Stimmung vergaß Joel sogar derWilden, sowie der Gefahr, welche ihre Nähe ihm bringen konnte.Wie mechanisch ging er nach dem Orte, wo er den Milcheimergelassen hatte, und setzte dann seinen Weg langsam gegen dasBlockhaus fort, indem er mit jedem Schritte über das, was ergesehen hatte, nachdachte.
Er und der Müller standen mit gewissen thätigen Agenten derRevolutionären in geheimer Verbindung, und erlangten so trotz ihrerisolirten Lage Kenntniß von mancherlei Thatsachen, welche sogarihrem Dienstherrn völlig unbekannt blieben. Diese Agenten gehörten