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zum Anfuhren — offenbar mar eine hübsche Anzahl Münze darinenthalten. So erschien seine Erzählung glanbwürdig, und entferntejeden Verdacht, als ob sein jetziger Ausflug in schlimmer Absichtunternommen worden sein könnte. Ans die Frage, wie er überdie Stockade gekommen, gestand er, daß er geradezu darüberwcggcklcttert sei, was sich von innen ohne große Schwierigkeithabe ansführen lassen.
Der Kapitän kannte Joel schon zu lange, um nicht zu wisse»,wie sehr er das Geld liebte; überdies; war das Vergehen an sichselbst unbedeutend, und so vergab er ihm gerne den Ungehorsamgegen seine Befehle. Joel war der Einzige im ganzen Thale, derseinen kleinen Schatz der eisernen Kiste im Blockhanse nicht anver-trante, während sogar der Müller hierin mit Zuversicht auf denGutsherrn baute — aber Joel war sich seiner eigenen unredlichenAbsichten allzngut bewußt, um unnöthigcr Weise auf Andereseinen Glauben zu setzen.
Der Major hielt sich diese ganze Zeit über so weit abseits,daß er nicht erkannt werden konnte, obwohl Joel ein paar MalZeichen von Neugierde in Betreff seiner Person verrathcn hatte.Mand hatte in Vater und Sohn einen Argwohn erweckt, dernunmehr, da die Umstände ihnen de» Mann so unerwartet undungelegen in den Weg warfen — bei Beiden von Neuem sich regte.Der Kapitän wünschre deßhalb, sich den Aufseher so bald als mög-lich vom Halse zu schaffen — nur hielt er für gut, ihn zuvor nochein wenig anszufragen.
„Ist Euch Nichts von den Indianern zu Gesicht gekommen,Stridcs, seitdem Ihr die Stockade verlassen habt?" fragte derKapitän. „Wir können außer jene» Fenern keine andere Spurenihrer Anwesenheit bemerken, und doch muß Jemand dieses Wegsgekommen sein, denn unsere Bläßc hat ein leeres Enter."
„Die Wahrheit zu gestehen, Kapitän — ich habe Nichts bemerkt.Ich denke gewissermaßen, sie haben das Thal bereits wieder verlassen;