273
mit erhöhter Vorsicht — weiter. Nicht ein Wort wurde zwischenBeiden gewechselt, denn sie traten nun in die Schatten des Obst-gartens, der dicht an den Wald stieß, und die Gegenstände ließensich jetzt nur noch ans wenige Schritte Entfernung unterscheiden.
Bald erreichte man eine Hütte, welche leer gefunden wurde:das Feuer war bis ans wenige Kohlen herabgebrannt und wohlgesichert. Es war dieß die Wohnung des Pferdewärtcrs; dieStallungen standen dicht dahinter.
Kapitän Willonghby war in seiner Menschenfreundlichkeit aufAlles bedacht, und so fiel ihm jetzt ein, daß man die Thiere ans dasan den Stall stoßende Feld herauslassen könnte, wo sie nicht alleinfette Weide, sondern auch süßes, laufendes Wasser im Ueberffussefanden. Dieß beschloß er sogleich zu thnn; nur war zu besorgen,daß die Thiere, durch das nngewohnte'Fastcn und lange Einsperrcnungeduldig gemacht, durch ihr Gepolter sie verrathen könnten.
Der Major öffnete indes; das auf das Feld führende Thor, undstellte sich so, daß er die Thiere in die gewünschte Richtung scheuchenkonnte, während sein Vater in den Stall ging, um sie los zu lassen.
Das erste Pferd — ein altes Thier, das durch die Arbeit amPfluge gehörig abgekühlt war — schritt ganz geduldig heraus, undder Major brauchte blos den Arm zu schwenken, um es auf dasFeld zu treiben. Nicht so das nächste, ein kaum erwachsenes Füllen,das eben erst für den Herrn zngcritten wurde: kaum fühlte sich dasThier ledig, als es in dem Hof nmherpolterte, dann in das Feldhinanssprang, und dort so lange hcrnmgaloppirte, bis es dasWasser fand. Die übrigen ahmten dieses schlimme Beispiel nach:das Klappern der Hufe tönte sogar ans dem weichen Rasen durch dieStille der Nacht, bis man es im ganzen Thale hören konnte.
Nachdem dieß geschehen war, stieß der Kapitän wieder zuseinem Sohne.
„Das nenne ich ein gutes Werk etwas ungeschickt verrichten,Bob," bemerkte der Vater, während er seine Büchse wieder anfnahm,Wyandotte.. 18