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Kapitän Willoughby war natürlich mit allen Pfaden, Gräben,Brücken nnd Feldern seiner schonen Besitzungen vollkommen ver-trant. Der angcschwemmte Boden, der sich rings nm ihn ans-dehnte, bestand vornehmlich ans den Ueberbleibseln einer Ablage-rnng, welche, so lange der Grnnd von dem Teiche bedeckt war,Jahrhunderte hindurch fortgedauert hatte; da aber eben dieserTeich durch einen regelmäßigen Damm gebildet war, so blieben dieWiesen nach Entfernung des Lehteren von jener übermäßigen Feuch-tigkeit verschont, wie man sie gewöhnlich bei trockengeleqtcm Boden«»trifft. Gleichwohl hatte man zwei bis drei große Gruben an-gelegt, nm das Wasser, das von den anliegenden Bergen abliefoder ans einigen Quellen nahe am Waldrande sprudelte, darin zusammeln. Die Wege führten vermittelst Brücken über diese Gruben,und das ganze Thal war ans solche Art mit eben so viel Rücksichtans Bequemlichkeit, als ans ländliche Schönheit in Abschnitte gc-theilt. — Die Kenntniß aller Krümmungen mar bei gegenwärtigerVeranlassung sogar für das Vorgehen von großem Nutzen; beimRückzuge aber mochte sie recht leicht das Mittel werden, das denbeiden Abenteurern Leben oder Freiheit retten konnte.
Der Kapitän ging nicht auf der Hauptstraße — dem großenFahrwege von dem Blockhanfe nach den Mühlen — weil diese zurAbhaltung eines Ausfalls gegen das Lager vom Feinde bewachtsein konnte, sondern wandte sich rechts, d. h. westwärts, nm dieHütten nnd Scheunen in jenem Theile des Thales zu visitiren. Esfiel ihm ein, daß die Wilden ganz ruhig von de» Häusern Besitzgenommen, oder sogar seine Pferde gestohlen und sich dann ansdem Staub gemacht haben könnten. Deßhalb schlug er, unterBeobachtung der größte» Vorsicht, mit seinem Sohne diese Rich-tung ein, nnd hielt von Zeit zu Zeit still, nm die erlöschendenFeuer anf dem Felsen zu beobachten, oder einen Blick nach derStockade znrückznwerscn.
Alles athmete jene tiefe Ruhe, welche einer Niederlassung im