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einer schrecklichen Lage, und Alles müßte noch schlimmer werden,wenn diese ,psalmodircndcn Heuchler' die Oberhand über die Re-gierung gewännen."
„Fürchtet nichts für die Kirche, Kaplan," erwiedertc der Ka-pitän lachend, nachdem er eine Weile schweigend nachgesonnen.„Sie stammt von Gott, und wird wohl hnndert politische Revo-lutionen überleben."
„Das weiß ich nicht, Willoughby; das weiß ich denn doch nicht."— Der Kaplan meinte es nicht gerade so, wie er's sagte. — „Essollte mich gar nicht Wunder nehmen, wenn die Ausdrücke —,Sammln » gen veranstalten' — , unter der Zucht derPredigt wohnen' —,die Vorsicht ließ es geschehen' —, ,geübt im Geiste' — und .unser Zion' — bald auch denWeg in unsere Wörterbücher fänden."
„O, hockst wahrscheinlich, Woods," versetzte der Kapitän lä-chelnd. „Die Freiheit zieht, wie bekannt, große Acndernngen inSachen nach sich, warum also nicht auch in der Sprache?"
„Freiheit, so, so! Ja — Freiheit im Beten' — das ist aucheine von ihren Phrasen. Sehr Ihr also, Kapitän Willoughby? —wenn diese Rebellion obsiegt, dann dürfen wir alle Hoffnung fürdie Kirche aufgebeu. Was glaubt Ihr denn, Sir, was für eineArt von Regierung werden wir wohl bekommen?"
„Eine republikanische natürlich," gab der Kapitän zur Antwort,indem er abermals nachdenklich wurde, während er die wichtigenResultate im Geiste erwog, welche rein nur von dem jetzigenStande der Dinge abhingen — „eine republikanische — es kannfür uns keine andere geben. Die Kolonien neigten sich ohnedießschon stark nach dieser Richtung, und zu einer Monarchie fehlt'sihnen an den nöthigen Elementen. New-Iork besitzt zwar begü-terten Landadel; so auch Maryland, Virginien, und die beidenKaroliua's: er ist aber nirgends mächtig genug, um eine politischeAristokratie einführen, oder gar einen Thron stützen zu können —