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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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wie ich, der sein Leben in den Gränzgarnisonen zngcbracht hat,wird nicht allzuviel ans die Trenc eines Indianers vertrauen. Wirsind nun, Gott sei Dank! Alle innerhalb der Stockade, und damir Waffen und Munition in Fülle haben, so werden wir einemStnrme nicht so leicht unterliegen. Von einer Belagerung ist garnicht die Rede wir sind zu gut verproviantirt, um so Etwaszu fürchten."

Aber die Mühlen, die reifende Ernte, die Scheunen, selbstdie Hütten Ihrer Arbeiter sind der Willkür dieser Bösewichterpreisgegeben !"

Das läßt sich nicht wohl vermeiden: mir müßten nur einenAusfall machen, und sic in offener Schlacht vertreiben. Dazu abersind sie zu stark, neben dem, daß wir das Leben von Familienväterngegen das von bloßen Landstreichern, was diese Wilden vermnthlichsind, unmöglich wagen können. Ich habe ihnen gesagt, sie sollensich nur selbst zu Mehl und Korn verhelfen, wovon sie in der Mühleeinen genügenden Vorrath finden. Schweine gibt's in den Häusern,und ein Reh haben sie bereits fvrtgeschleppt, das ich selbst zu tran-schiren gehofft hatte. Unsere Hecrden streifen bei gegenwärtiger Jah-reszeit in den Wäldern umher, und sind so ziemlich sicher; aber dieScheunen und übrigen Gebäude können sie allerdings abbrennen,wenn sie's für gut finden in dieser Hinsicht sind wir ihrer Gnadepreisgegeben. Verlangen sie erst Rum oder Cidcr, dann wird dieSache zur Entscheidung kommen, denn schlagen wir's ihnen ab,so werden sie erbittert, und gewähren wir's auch nur in kleinerQuantität, so werden sie sich Alle darin berauschen."

Ei, gäbe es da nicht eine gute Kriegslist, Willvnghby!" riefder Kaplan.Wären sie erst tüchtig angetrunken, dann könnten sichunsere Leute zu ihnen schleichen, und ihnen die Waffen wegnehmcn.Betrunkene schlafen in der Regel sehr fest."

Das wäre vielleicht eine kanonische Art der Kriegführung,Woods," erwiederte der Kapitän lächelnd,militärisch aber wäre