Druckschrift 
16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
Entstehung
Seite
250
Einzelbild herunterladen
 

250

wissen, was du willst, desto weniger wirst dn Gefahr laufen, dierechte Wirkung zu oerfehlen/'

Das gebe der Himmel, thenrer Vater, daß mein Auftragdie rechte Wirkung nicht verfehle!" gab der Sohn zur AntwortAber ist diese Bewegung im Thale nicht dringender, und bin ichnicht gerade recht gekommen, um an der Vertheidigung des HausesTheil zu nehmen?"

Das wird sich vielleicht in einigen Stunden zeigen. Alles istjetzt ruhig, und wird wahrscheinlich bis gegen Morgen so bleibendie indianische Taktik mußte sich nur ganz und gar geändert haben.Die Bursche haben Lagerfeuer auf ihren Felsen angezündct, undscheinen wenigstens für jetzt zur Ruhe geneigt. Auch weiß ich nochgar nicht, ob sie überhaupt des Krieges halber ansgezogen sind.Wir haben keine Indianer in unserer Nähe, welche voraussichtlichdie Streitaxt ansgraben dürften, und diese Bursche treiben einfriedliches Gewerbe, so behauptete wenigstens der Bote, den siean mich absandten."

Sind sie nicht in ihrer Kriegsbemalung, Sir? Ich erinneremich noch, als Knabe solche Krieger gesehen zu haben, und meinemGlase nach haben diese Bursche ganz das Aussehen von Wilden,die sich, was man sagt, ans dem .Kriegspfade" befinden."

Einige darunter sind allerdings so gezeichnet, der aber, dernach dem Blockhause kam, war cs nicht. Er behauptete, ihr Hanfesei ans der Wanderschaft nach dem Hudson, um die wahren Ur-sachen der Zerwürfnisse zu erfahren, welche zwischen ihrem großenenglischen und ihrem großen amerikanischen Vater obwalteten. Erbat nm Mehl und Fleisch, um seine jungen Leute damit zu speisen.Das war der ganze Inhalt seiner Botschaft.

Und Ihre Antwort, Sir; herrscht jetzt Frieden oder Kriegzwischen beiden Parteien?"

Friede dem Namen, der That nach aber Krieg, so fürcht'ich; doch kann man's immer noch nicht wissen. Ein alter Soldat