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ihre Ankunft theils von den Fenstern über dem Felsabhange, theilsvon verschiedenen Punkten der Stockade aus von vielen Augen be-wacht wurde. Die Entfernung war so »nbe-entend, daß man sichsogar mit einiger Erhebung der Stimme hätte vernehmbar machenkönnen; doch wäre dies; ein sehr gewagter Versuch gewesen, daum diese Stunde recht leicht einige feindliche Späher in ihrernächsten Nähe lauern konnten.
„Ich sehe Nichts, Miß Mand," bemerkte Joel, nachdem er sichsorgfältig nmgeschant hatte. „Folgen wir dem Pfad am Randedes Baches, so habe» wir trotz seiner Krümmungen jedenfalls einenguten Weg, und sind durch die Büsche halb gedeckt. Es ist amBesten, wir gehen rasch und schweigend."
Mand hieß ihn vorangehen, und wartete selbst hinter einemBaum, bis die beiden Männer ein Stückchen voraus waren. Kaumwar dies; geschehen, als sich der Major ungesehen an ihre Seiteschlich. Beide wechselten wenige Worte der Erläuterung, dann eiltedas junge Mädchen ihren Führern nach, und Robert Willonghbyblieb aus einem Baumstämme sitzen.
Für Mand war es ein Augenblick athemloser Spannung, wäh-rend sie über den offenen Landstrich hineilte; allein die Entfernungwar so klein, das; sie dieselbe bald hinter sich hatte, und alle Dreisich endlich am Fuße des Felsens befanden. Hier ging's am Brun-ne» vorüber, um den Felsen herum, und dann auswärts bis zu demFuße der Stockade. — Jetzt blieb nur noch übrig, auch an dieservorbei zu kommen, um die kaum erst eingehängten Thore zu erreichen.
Während Mand rasch und so nahe, daß sie mit dem Gewändebeinahe an den Dalken streifte, an der Pallisade vorübcrcilte, sahsie in dem Dämmerlichte fünfzig Gesichter durch die Pfosten herans-guckcn und ihrer Bewegung folgen: sie selbst aber stand nicht still,sprach nicht, wagte kaum zu athmen.
Tiefe Stille herrschte im Blvckhanse; als Joel das Thor er-reichte, ward dieses augenblicklich geöffnet, und er glitt hinein.
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