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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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den uns ohne Zweifel verrathen, nnd wären dann natürlich verlo-ren. Was soll aber dieses Treiben in »nserem Hanse bedeuten?"

Und in der That war innerhalb der Stockade eine neue Be-wegung zu bemerken. Man hatte sich nun unwidersprechlich vonMands Abwesenheit überzeugt; den Jammer, welchen diese Ent-deckung veranlaßte, brauchen wir wohl nicht näher zu schildern.Niemand dachte mehr daran, den noch übrigen Thorflügel vollendseinznhängen; vielmehr wurde jeder Theil des Hauses und der Um-fassung, wo mau die Vermißte nur irgend vermuthen konnte,ängstlich durchsucht. Die letzte Bemerkung unserer Heldin wurdeübrigens durch gewisse Zeichen veranlaßt, welche schließen ließen,daß Jemand ans den äußeren Fenstern des großen Wohnzimmerszu steigen beabsichtige.

Jenes Zimmer stand, wie man sich erinnern wird, auf demFelsen gerade über dem Flüßchen, das seinen Fuß bespülte. DerFelsen selbst war ungefähr vierzig Fuß hoch; er setzte zwar jederErsteigung von Außen ein unüberwindliches Hindernis; entgegen,dafür war es aber für einen kräftigen Mann nicht allzu schwer,mittelst eines Seiles daran hcrabznklettern. Ueberdieß war derPunkt für die Jndianergrnppe, welche noch immer ans den Klip-pen bei der Mühle, eine volle halbe Meile vor dem Stockaden-thvre entfernt, stand durchaus unsichtbar. Dieser Umstandmußte das Hinansstcigen bedeutend erleichtern, denn hatte manerst das Flnßbette erreicht, welches dicht mit Gebüsch bewachsenwar, so konnte man, den Windungen seines Laufes folgend, ganz,leicht ungesehen in den Wald gelangen.

Der Major richtete sein Glas ans das Fenster, nnd sah augen-blicklich alle die vorliegenden Bemerkungen bestätigt.

Sie schicken sich an, ein Streifkorps ansznsenden, ohne Zwei-fel, um dich zu suchen, Mand. Wenn die Indianer ihre gegen-wärtige Stellung noch länger beibehalten, so ist die Sache ganzleicht ausführbar; es sollte mich aber wundern, wenn diese nicht