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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
Entstehung
Seite
226
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was ich bei Einbruch der Dunkelheit für mich allein gcthan habenwürde!"

Sind wir aber auch sicher ans diesem Sitze? Können wirnicht von den Indianern gesehen werden, da wir sie so genauerkennen?"

Ich glaube kaum. Ich habe schon oft bemerkt, wenn Eoertund Benlah hier waren, konnten ihre Gestalten, ich glaube wegendes dunkeln Felsenhintcrgrnndes ovm Nasen ans niemals er-kannt werden. Mein Kleid ist nicht hell, das deinige ist grün,von der Farbe der Blatter, und also nicht leicht zu unterscheiden.Wir haben sonst nirgends eine so gute Anssickt ans das, was indem Thale vorgeht. Ein wenig Gefahr müssen wir schon riski-rcn, wenn wir nicht ganz auf Gerathewohl handeln wollen."

Du bist wahrlich eines Kriegers Tochter, Mand." Dießgalt eben so gut von Major Meredith, als von Kapitän Wil-longhby, und konnte also von Bob offen geäußert werden.Dubist eines Kriegers Tochter, und die Natur hat dich offenbareinem Soldaten znm Weibe bestimmt. Das ist. ein raup il'cie!!,der nicht verschmäht werden darf."

Ich werde Niemands Weib werden," murmelte Maud, kaumwissend, was sie sagte;vielleicht lebe ich ja nicht einmal solange, um noch einige Zeit eines Soldaten Tochter zu bleiben. Wiekommst aber du hierher? Sicherlich, sicherlich kannst du mitdiesen Wilde» nicht in Berbindnng stehen! Ich habe von solche»Schreckensgeschichten gehört! Aber du würdest sie nicht beglei-ten, und wäre es selbst, um das Vaterhaus zu beschützen!"

Dafür mochte ich nicht stehen, Maud. Um mein Vaterhausvor Plünderung und meines Vaters graue Haare vor Mißhandlungzu bewahren, wäre ich zu Vielem fähig. Doch beruhige dich, ichkomme allein jener Haufe und seine Absicht ist mir völlig fremd."

Und warum kommst du überhaupt, Bob?" fragte das ängst-liche Mädchen, mit unverstellter Zärtlichkeit nach ihm cmporblickend.