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entgegen zn eilen — da gewahrte sie einen Mann, den sie nichterkannte, im Jagdkleid nnd dem sonstigen Anznge eines Wald-bewvhners, mit einer kurzen Büchse nnter'm Arm, »nd regnngslosvor Schrecken blieb sie stehen.
Im Anfänge wurde sie nicht bemerkt; kaum aber hatte derFremde einen Blick auf ihre Gestalt geworfen, als er stehen blieb,seine Hände voll Verwunderung anfhob, die Büchse an einen Banmlehnte nnd auf sie znsprang — das Mädchen schloß die Augen,sank mit gesenktem Haupte auf die Ruhebank nnd erwartete denSchlag des tödtlichen Tomahawk.
„Maud, theuerste, thenerste Mand, kennst du mich dennnicht?" rief der Mann, über das bleiche Mädchen sich hinbengend,während er mit scheuer, zurückhaltender Zärtlichkeit, wie sie znanderer Zeit Aufmerksamkeit erregt haben würde, eine» Arm umihre schlanke Hüfte schlang. „Blicke ans, theuerstes Mädchen, znmZeichen, daß du mich wenigstens nicht fürchtest!"
„Bob!" sprach Mand, noch halb besinnungslos. „Woherkommst du? Warum kommst du in diesem furchtbare» Augen-blick? Wollte Gott, dein Besuch hätte zn einer passenderenZeit stattgefnnden!"
„Der Schrecken spricht aus dir, meine arme Mand! Unter derganzen Familie hätte ich gerade von dir den herzlichsten Empfangerwartet. Wir denken Beide gleich über diesen Krieg. Darum wirstdu auch nicht so sehr über den Gedanken erschrecken, mich hier znfinden, sondern wirst Vernunft anhören. Warum sprichst du nurso zn mir, ineine theuerste Maud?"
Mand hatte sich unterdessen wieder so weit erholt, daß sie miteinem Ausdrucke, in welchem die Unruhe mit unaussprechlicher Zärt-lichkeit gepaart wak, zu dem Major anfznblicken vermochte. Gleich-wohl schlang sie nicht die Arme um ihn, wie eine Schwester dengeliebten Bruder empfangen haben würde — im Gegentheil, als ersie sanft an's Herz drückte, suchte sie sich mit leichtem Widerstreben