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waltet eine erschreckende Nnhe über diesem Ort,, während wirdoch wissen, daß Kampf und Blutvergießen ringsum das Landbewegen. O, daß der abscheuliche Kongreß nie daran gedachthätte, diesen Krieg anznspinncn!"
„Evert schreibt mir, Alles gehe in Ordnung, Mand; die Zei-ten würden noch znm Gute» führen, das Volk habe Recht, undAmerika werde eine Nation — mit der Zeit glaubt er sogar, einegroße Nation, sehr große Nation werden."
„Ach, dieser Ehrgeiz nach Größe — er ist's gerade, der sieAlle antreibt! Warum begnügen sie sich nicht damit, achtbareUnterthanen eines so großen Reiches, wie England, zu sein,warum müssen sic einander wegen dieses Phantoms von Freiheitvernichten? Werden sie dadurch weiser, oder glücklicher, oder-besser werden, als sic jetzt schon sind?"
So dachte Mand, unrer dem Einflüsse eines Gefühls, von demsie ansschließend bewegt wurde. Wir werden jedoch im Verlaufeunserer Erzählung Gelegenheit haben, zu zeigen, wie diese Unter-werfung unter die Ereignisse, welche sie predigte, von den Einge-bungen ihres wahren Charakters so himmelweit entfernt war.Bcnlah antwortete zwar mit ihrer angeborenen Milde, aber dochmehr wie es der jungen Amerikanerin gebührte:
„Ick weiß, daß Evert dies; Alles für Recht hält, Mand, under ist doch gewiß kein ungestümer Hitzkopf. Wenn sein kühlerVerstand die bisherigen Vorgänge billigt, so dürfen wir wohlglauben, daß keine zwecklose Uebereilnng dabei im Spiele war."
„Denke nur, Beulah," fiel Mand mit bleicher Wange undzitternder Stimme ein — „Evert und Robert stehen sich vielleichtin diesem Augenblicke kämpfend gegenüber. Der letzte Bote, dereintras, brachte die unglückselige Nachricht, daß Sir William Howemit einer starken Armee bei New-Iork lande, und daß die Ameri-kaner sich rüsteten, ihm dort zu begegnen. Bob ist, wie wir wissen,bei seinem Regimentc, und dieses, so hören wir, befindet sich bei