wo wir viele Freunde und bedeutenden Einfluß besitzen. Du wirstNew-Iork gewiß weit leichter, als Boston erreichen."
„Das mag wohl wahr sein, Mutter, aber ehrenvoll wäre esbestimmt nicht. Mein Regiment liegt in Boston, und seine Feindestehen vor dieser Stadt, ein alter Soldat wie Kapitän Willougbb»wird Ihnen sagen, das; der Major in seinem Korps ein nnenr-behrlicher Offizier ist. Nein, nein, das Beste, was ich thnn kann,ist, mutz verkleidet unter die gegen Boston ziehenden Abenteurerz» mischen, bis ich eine Gelegenheit finde, mich von ihnen weg-zustehlen und zu meinen eigenen Leuten zu stoßen."
„Nimm ditz in Acht, Bob, daß du dich keines militäristzenVerbrechens schuldig machst. Diese Prvvinzial-Offiziere könntensich's am Ende in den Kops setzen, dich als Spion zu behandeln,falls du ibncn in die Hände fielest!"
„Das ist nicht leicht zu furchten, Sir; es herrscht gegenwärtigunter ihnen eine Art verwirrende» Kolonialfiebcrs für ihre soge-nannte Freiheit. Daß sie in ihrem Eiser fetzten werden, das weißitz, denn ich habe cs mit eigenen Augen gesehen; doch sind dieSachen noch nutzt so weit gediehe», als Sie zu fürchten scheinen.Ich zweifle sogar, ob sie Gage selbst anhaltcn würden, wenn sie ihnim Freien träfen und er nach der Stadt znrückznkchren wünschte.
„Und doch erzäblst du mir, daß Waffen und Munition überallim ganze» Lande anfgesaugen werden, und daß einige alre, aufHalbsold gesetzte Offiziere arrerirt und erst auf ihr Ehrenwortwieder freigelaffen worden seien!"
„Von solchen Dingen hat man allerdings gesprochen, dotz fragtsich's immer noch, ob cs wahr ist. Ein Glück, daß Sie selbst, natzIhren jetzigen Ansichten wenigstens, kein Halbsold-Osfizier mehr sind."
„Es ist ei» Glück, Bob, obgleitz du mit Lächeln davon sprichst.Bei meiner gegenwärngen Gesinnung müßte ich allerdings sehrbeklagen, men» ich auf Halb- oder Viertelsjold stünde, falls esüberhaupt so Etwas gab. Ich bin jetzt mein eigener Herr und