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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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der Gewalt zu haben, daß der Kummer, den sie wirklich empfand,durch ihre Vorsicht gemäßigt erschien. Ihr war es, als ob ihrGeheimniß jeden Augenblick verrathen werden könnte, und dasglaubte sie, müßte ihren augenblicklichen Tod zur Folge haben.Diese Beschämung zu überleben, war in ihren Augen unmöglich,und die ganze Energie ihres Wesens wurde in dem festen Ent-schlüsse aufgeboten, ihre Schwäche in ihrem eigene» Busen zu be-graben. Sie war so nahe daran gewesen, sich Beulah zu ent-decken, daß sie noch jetzt bei dem Gedanken zitterte, wie dichtsie über dem Abgrunde geschwebt habe, und durch die Erinne-rung an die Gefahr, welche sie gelaufen, in ihrem Entschlüssenur noch mehr bestärkt wurde.

Als natürliche Vorsichtsmaßregel sollte der beabsichtigte Auf-bruch des jungen Mannes vor allen Bewohnern der Kolonie strenggeheim gehalten worden. Nick war im Laufe der Nacht mit desMajors Gepäck verschwunden, und sollte diesen zur bestimmtenStunde au einem gewissen Punkte des Stromes erwarten.

Es gab verschiedene Waldpfade, die nach den größeren Nieder-lassungen führten. Der betretenste lief in der Richtung des altenForts Stanwix zuerst nördlich, und folgte später mit einer Wen-dung nach Süden den Ufern dcs Mohawk: auf diesem Wege marder Major hergekommeu. Ein anderer lief über den Otsego, underreichte den Mohawk bei dem in den Eiuleitungskapitelu mehrals einmal erwähnten Punkte. Dies; waren die beiden gewöhn-lichen Pfade wenn überhaupt ein Weg, der nur wenig odergar keine Fußspuren zeigte, den Namen Pfad verdiente es waralso mehr als wahrscheinlich, daß jeder Plan zur Festnehmungdes Reisenden gerade auf einem dieser beiden Wege znr Ausfüh-rung kommen würde.

Aus diesem Grunde hatte der Major beschlossen, beide Straßenzu vermeiden; er wollte sich kühn in die Gebirge wagen, bis erden Susqnehannah erreichte, auf dem vorhandenen Floßholz über