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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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man ausstreut, nicht vorsichtig genug sein, und ich bin wahrlichsehr geneigt, zu glauben, daß derKaiser" in diesen Kolonien ge-rade so viel Autorität genießt, als ihm gerechter Weise zukommt."

Ei, mein thenrer Kapitän, Ihr habt doch diese Rede schondrei oder vier Mal gehört, und sie öfter lobend anerkannt!"

Ja, das geschah aber in der Garnison, wo man gezwungenist, Subordination cinzuprägen. Ich kann mich ihrer noch rechtgut erinnern; vor zwanzig Jahren, als Ihr sie zum ersten Malhieltet, war sie allerdings vortrefflich, aber"

Ich fürchte, Kapitän Willougby, bei Ench heißt's auch:tempora mutantur vt nos mulsinur in illis Doch die Ge-bote und Lehren unferes Erlösers sind über den Wechsel und dieirrenden Leidenschaften der Sterblichen erhaben Seine Wortegelten für alle Zeiten."

Allerdings, was nämlich ihre Grundwahrheiten und allge-meinen Prinzipien betrifft. Aber nie sollte ein Text ohne Berück-sichtigung zder jedesmaligen Umstände erläutert werden. Ich meinenämlich, eine Predigt, die für ein Bataillon vom vierzigsten kö-niglichen Regiment ganz passend sein mag, kann bei den Arbei-tern unseres Blockhauses, besonders so bald nach der sogenanntenSchlacht von Lexington, wohl für unpassend gelten."

Die Einladung zum Mittagessen machte dem Gespräche einEnde, und verhinderte so einen abermaligen langen und warmenStreit zwischen den beiden Freunden.

Während des Nachmittags und Abends hielt Kapitän Wil-loughby eine geheime, vertrauliche Unterredung mit seinem Sohne.Er rieth dem Major, ohne weiteren Verzug zu seinem Regimentezu stoßen, wenn er nicht gar entschlossen wäre, seine Stelle anf-zugeben und zu den Kolonisten überzutrcteu. Von Letzterem wollteder junge Offizier nichts hören; er war vielmehr entschlossen,wieder auf seinen Posten znrückzukehren, in der Hoffnung, den

')Zeiten kommen und wechseln, und wir wir wechseln mit ihnen." D. U.