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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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durch des Müllers Beweise und Kunstgriffe demKaiser" großen-theils abspenstig gemacht worden war. Da seine Rede übrigenseine Fülle theologischer Wahrheiten, nnd gerade so viel Rechtglän-bigkeit enthielt, daß ihre politische Nebenabsicht theilweise dadurchverdeckt wurde, so mußte sie den Wenigen, die sie verstanden,eigentlich »och mehr Anstoß, als der Menge selbst, geben. Derwürdige Geistliche liebte es in der That so sehr, seinen religiösenUnterricht in der ihm von der Garnison her gewohnten Weisefvrtznsetzen, daß der Mehrzahl seiner Zuhörer diese loyale Absichtauch jetzt kaum anffiel; ganz anders war der Fall dagegen beiden Wenigen, welche sich in den höheren Regionen emsig nachUrsachen des Verdachts und der Anklage nmsahcn.

In der That," bemerkte Joel, während er und der Müllermit ihre» beiden Familien nach der Mühle anfbrachen, wo dieStridcs den heutigen Tag znbringen wolltenin einer Zeit,wie die jetzige, ist das in der That eine kecke Rede für einenGeistlichen. Ich wollte wetten, wenn Mr. Woods in der Bai untenseinGebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" predigen wollte, eswürde von den dortigen Gemeinden nicht so ruhig hingenommenwerden. Was haltet Ihr von der Sache, Miß Stridcs?"

Miß Stridcs dachte ganz wie ihr Eheherr, nnd auch derMüller nnd dessen Frau stimmten ihr alsbald bei. Die Rede gabin der Mühle den ganzen Tag über genügenden Stoff zur Unter-haltung, nnd es wurden verschiedene Folgerungen daraus gezogen,welche für die künftige Wohlfahrt und Sicherheit des Predigersverderblich zu werden drohten.

Auch in der höheren Region blieb der wohlmeinende Priesternicht ganz von Tadel verschont.

Ich wollte, Ihr hättet Euch ein anderes Thema ausgelesen,Woods," bemerkte der Kapitän, der mit seinem Freunde auf demRasen spazieren ging, bis das Zeichen zum Mittagessen gegebenwurde.In jetziger Zeit kann man mit politischen Ansichten, die