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gefädelt wurde und die Gemeinde siel) allmälig bei derKapelle versam-melte/ wurde im Blockhause eine ganz verschiedene Scene gespielt.
Kaum war das Frühstück vorüber/ als sich Mrs. Willoughbyin ihr eigenes Zimmer zurückzog, wohin bald darauf auch ihrSohn beschiedeu wurde. Der Major erwartete allerhand Frage»/wie die Mutterliebe sie eingebeu mochte, und eilte, der Aufforde-rung zu gehorchen, fand aber beim Eintreten zu seiner großenVerwunderung auch Maud bei der Mutter. Letztere schien ernst-haft und verlegen, und auch das Mädchen war nicht ganz freivon Unruhe. Der junge Mann warf einen forschenden Blick aufseine Schwester und glaubte Thräncn in ihren Augen zu bemerken.
„Sehe dich zu mir, Robert," begann Mrs. Willoughby, in-dem sie mit ungewöhnlichem Ernste auf einen neben ihr stehendenStuhl wies; „ich habe dich zu mir rufen lassen, damit du einejener früheren Ermahnungen anhörst, von denen du als Knabe somanche empfangen hast."
„Ihr Rath, theurc Mutter, ja selbst Ihre Vorwürfe werdenan mir nunmehr einen weit ehrerbietigeren, achtungsvolleren Zu-hörer finden, als ich wohl früher gewesen sein mag," erwiederteder Major, indem er neben Mrs. Willoughby Platz nahm und ihreRechte mir seinen beiden Händen zärtlich umschloß. „Erst in un-serem späteren Leben lernen wir die Zärtlichkeit und Sorgfalteiner solchen Mutter gebührend schätzen; doch kann ich mir nichtdenken, daß ich neuerdings Etwas begangen haben sollte, wäsmich der Gefahr einer Arrcststrafe aussctzen könnte. Sie werdenmich doch gewiß nicht tadeln, wenn ich in einem Augenblicke, wieder jetzige, der Krone anhängc?"
„Ich werde mich in dieser Sache nicht in dein Gewissen ein-mifcheu, Robert; ich bin zwar, durch Geburt wie durch Abstam-mung, selbst Amerikanerin — gleichwohl bin ich auch eher ge-neigt, deinen Ansichten zu huldigen. Du wurdest wegen einerganz andern Sache zu mir berufen, mein Sohn."