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befand — zu streiten, und er blieb daher stumm; seine Mutterdagegen, welche in ihrem Herzen durchaus loyal dacktc — diesesWort nämlich mit Bezug auf den Souocrain angewendet — nndauf ihres Gatten Zärtlichkeit und Nachsicht mit dem vollsten Ver-trauen rechnete, glaubte weniger skrupulös sein zu dürfen.
„Wie, Willonghby," rief sie, „du könntest dich in der Thatzur Rebellion neigen! Sieh, sogar ich, eine Eingeborene des Lan-des, muß meinen Landsleuten Unrecht geben, wenn sie sich ihremgesalbten Könige, dem angestammten Herrscher widersetzcn!"
„Ach, Wilhclmina," gab der Kapitän milder zur Antwort, „duhegst die ächte Bewunderung einer Kolvuistin für die englischeHeimath. Ick aber war alt genug, als ich England verließ, umdas, was ich sah und hörte, gebührend schätzen zu können, nndvermag diese Provinzialbewundernng nicht mit dir zu theilen."
„Aber England ist doch gewiß ein sehr großes Land, meinthcnrer Kapitän," fiel der Kaplan wieder ein, „ein wunderbaresLand — das unsere volle Achtung nnd Liebe ansprechen darf.Betrachtet einmal die Kirche, diese gereinigte Fortsetzung der altensichtbaren Herrschaft Christi auf Erden: eben der Gedanke an dieseKirche ist es, der die natürliche Liebe zu meinem Geburtsorteüberwältigt und meine Gesinnungen geändert hat."
„Alles vollkommen wahr nnd gut — in Eurem Munde näm-lich, Kaplan; doch selbst die sichtbare Kirche kann irren. DieseLehre vom göttlichen Recht hätte auch die Stuarts auf demThrone erhalten müssen; sie ist also nicht einmal englischer Grund-satz und braucht darum noch viel weniger in Amerika als solcherzn gelten. Ich bin kein Cromwellianer oder Republikaner, dersich dem Throne widersetzcn will, nm letzteren nmzustürzen. Einguter König ist ein gut Ding nnd ein wunderbarer Segen fürsein Land; wenn aber ein Volk seine Privilegien erhalten will,so muß es wohl darauf Acht haben. Wir Beide können übrigensdiese Materie auch ein ander Mal verhandeln, Kaplan," fuhr er