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tiefer, unverstellter Theilnahme. „Du wurdest doch in diesergrausen, fürchterlichen Schlacht nicht verwundet?"
„Ich hätte gar nicht davon reden sollen, obwohl ich allerdingseine kleine Quetschung davontrng — nicht» weiter, kann ist, dirversichern — hier in der Schulter; sie genirt mich übrigens nurganz unbedeutend."
Alle horchten hoch ans, selbst die Dispntircndcn wurden von Theil-nahme und Neugierde gefesselt, besonders da dies; das erste Mal war,daß sie von des Majors Verwundung hörten. So sehr auch Beide vonderHitze des vorhergegangcnen Streites entflammt waren, so sah mansie dennoch augenblicklich bereit, von dessen Fortsetzung abznstehen.
„Du wurdest doch hoffentlich nicht genöthigt, mit dem Nach-trab zu marschiren, Bob?" fragte sein Vater ängstlich.
„Ich war eben beim Nachtrab, Sir, als ich die Schrammeerhielt," gab der Major lachend zur Antwort. „Ans dem Rückzugist der Ehrenposten bei der Arrieregarde, wie Sie wohl wissen,lieber Vater, und ich glaube, unser Marsch wird kaum einen an-dern Namen verdienen."
„Das ist hart, besonders für königliche Truppen! Was fürBursche standen euch denn gegenüber, mein Sohn?"
„Ein verdammt zudringliches Volk, Sir. Sie wollten unsüberreden, so schnell wie möglich nach Boston zu eilen, und es warmanchmal ziemlich schwierig, ihren Beweisgründen kein Gehör zuschenken. Wäre uns nicht Lord Percy mit einem starken Detasche-ment und zwei Geschützen entgegengekvinmen — wir hätten wahr-lich nicht länger Stand gehalten. Unsere Leute waren abgemattetwie gehetztes Wild, und der Tag überdies drückend heiß."
„Auch Artillerie!" rief der Kapitän, und sein militärischer Stolzerwachte wieder ein wenig, um seine letzten Ansichten über Pflicht-gefühl von Neuem wankend zu machen. „Habt ihr da nicht eureKolonnen geöffnet und eure Feinde der Länge nach bestrichen?"
„Das hieße die leere Luft bestreichen. Sobald wir Halt machten,