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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Wir wollen die Scene nunmehr nach dem Schlafgemache derbeiden Schwestern verlegen, denn dieß waren sie in der Thal, wennauch nicht durch Blutsverwandtschaft, so doch durch die Neigungihrer Herzen. Mand, von jeher die flinkere und gewandtere vonBeiden, war schon im Abendgewande; sie hatte sich in einen Shawlgehüllt und wartete, bis Benlah ihr Abendgebet verrichtet hatie.Es dauerte nicht lange bis Letztere sich von den Kniecn erhob,worauf unsere Heldinnen folgendes Zwiegespräch begannen:

Der Major muß das Körbchen jetzt wohl untersucht haben,"rief Mand, und ihre Wange wetteiferte mit der Farbe des Rosa-bandes an der Stuhllehne, ans welchem eben ihr Köpfchen rnhte.Ich hörte sein schweres Trapp Trapp Trapp als erauf sein Zimmer ging. Was doch die Männer, verglichen mituns Mädchen, einen so ganz verschiedenen Gang haben, Benlah!"

Ja, das ist wahr, und Bob ist unterdessen so groß und starkgeworden, daß er mich zuweilen wahrhaft erschreckt. Findest dunicht, daß er eine wunderbare Aehnlichkcit mit Papa bekommt?"

»Ich sehe das nicht. Er trägt sein eigenes Haar und es wäreauch Jammerschade, wenn er es jemals abschnciden würde, es istso voll und schön gelockt. Dann ist er auch größer und schlan-ker, hat mehr Farbe, ist viel junger und in Allem so ganz ver-schieden, daß ich mich nur über deine Bemerkung wundern muß.Ich finde auch nicht die mindeste Aehnlichkcit mit dem Vater."

Nun, das ist doch sonderbar, Mand. Die Mutter und ichwaren heute Abend ganz davon betroffen und freuten uns Beideausnehmend darüber. Papa ist ganz hübsch und Bob ist's, denk'ich, auch. Die Mutter sagt, er sei nicht ganz so schön, wie derVater in seinem Alter gewesen, aber ihm so ähnlich nein, 'sist ein wahres Wunder!"

Männer können recht hübsch sein, ohne sich gerade ähnlichzu sehen. Der Vater ist allerdings einer der schönsten alten Herren,die ich kenne, und der Major nun der ist so-so: wie kannst du