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Streite zwischen den Kindern völlig übersehen werden? Dürfenseine Gesetze verletzt, seine Rechte beeinträchtigt, darf seine Per-son vielleicht mißhandelt, sein Finch verachtet werden, weil eineRotte nnlenksamer Kinder gewaltsamer Weise einige Sätze her-beizieht, welche ihrer eigenen Selbstsucht entsprechen mögen?"
„Ich will ja den Haushalt anfgebcn," schrie der Kaplan; „denndie Bibel spricht sich darüber ans, und was sie bestimmt, ist überallen Streit erhaben. .Ehre Vater und Mutter, ans das; dnlange leben mögest in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dirgegeben hat', sind furchtbare Worte, und wehe Dem, der ihnenentgegenhandelt. Aber in den zehn Geboten steht keine Sylbe,die ans unfern Streit Bezug hätte. ,Dn sollst nicht tvdten', be-trifft blos den Mord — gemeinen, ganz gewöhnlichen Todtschlag;-du sollst nicht stehlen' — ,dn sollst nicht ehebrechen' n. s. w.hat Nichts mit Bürgerkriegen zu schaffen, wie ich sehe. .Du sollstden Sabbath heiligen- — .du sollst dich nicht gelüsten lassen dei-nes Nächsten Ochsen und Esels' — .du sollst den Namen des, Herrn, deines Gottes, nicht vergeblich führen' — keines von astendiesen Geboten will ans unsere Frage passen."
„Was haltet Ihr von unseres Erlösers Worten, wenn er sagt:.gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist' ? Hat der Kaiser hier keinRecht? Können Massachusetts und Mylord North ihren Streitwohl bereinige» und den Kaiser dabei ganz außer Angen setzen?"
Der Kaplan schaute nachsinncnd eine Weile zu Boden undbegann dann seinen Angriff mit erneuter Hitze.
„Vom Kaiser ist hier gar nicht die Rede. Will Seine Majestätherüberkvmmen und unsere Partie ergreifen, so sind wir bereit,ihn zu ehren und ihm zu gehorchen; bleibt er uns aber fortwäh-rend fremd, so ist das seine Schuld und nicht die unsere."
„Das ist eine ganz neue Art von Unterthanentrene! Thnt derKaiser, was wir wollen, so soll er Kaiser bleiben — thnt er's abernicht, dann fort mit ihm. Ich bin ein alter Soldat, Woods, und