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für verbunden erachte, gegen sie Partei zu nehmen, weil ich vonGebnrt zufällig ein Engländer bin. Es hieße seine moralischenVerpflichtungen von einem sehr niedrigen Standpunkte anffaffen,wenn man sic einzig und allein auf den Zufall der Gebnrt unddes Geburtsortes beschränkte. Kann sich ja doch der Zustand derDinge dermaßen »ungestaltet haben, daß alle unsere Pflichten da-durch geändert werden, und wir müssen uns ihrer dann entledi-gen, so wie sic sind, und nicht wie sie seither waren oder später-hin sein werden. Wer so viel Aufhebens mit dem bloßen Ge-burtsorte macht, hat in der Regel keinen klaren Begriff von sei-nen höheren Verpflichtungen. Ueber unsere Gebnrt steht uns keinEinfluß zu, wohl aber sind wir für die Erfüllung freiwillig über-nommener Verbindlichkeiten streng verantwortlich."
„Ist dieß wirklich Eure Meinung, Kapitän?" fragte der Kaplanmit lebhaftem Interesse. „Was mich betrifft, ich fühle in diesemPunkte nicht nur ganz wie ein geborener Amerikaner, sondern nochobendrein so ziemlich wie ein Aankee. Ich bin, wie Zhr wißt, inder Bai geboren und — der Major wird mich entschuldigen — aberTäuschung würde meinem Stande schlecht geziemen — der Majorwird mir hoffentlich verzeihen — ich — ich hoffe —"
„Nun, sprecht's doch ans, Mr. Woods," fiel Robert Willonghbylächelnd ein. „Ihr habt wahrlich von Eurem alte^i Freunde, demMajor, Nichts zu fürchten."
„So dacht' ich auch — ich dachte wahrlich so; nun denn, ichkonnte die Nachricht, daß meine Landsleute des Königs Truppenda unten im Osten in die Flucht gejagt haben, nur mit Freude— ja wahrlich mit herzlicher Freude vernehmen."
„Ich kann mich nicht erinnern, Sir, mich über die Art undWeise, wie wir nach vollzogenem Aufträge wieder heimmarschir-ten, solcher Ausdrücke bedient zu haben," crwiederte der jungeKrieger etwas empfindlich. „Für einen Jankee finde ich's natür-lich, wenn er mit seinen Landsleuten sympathisirt; mein Vater