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„Was hat das Alles zu bedeuten, mein Sohn?" fragte derKapitän mit tiefem Ernst. „Hat sich irgend etwas Neues ereig-net, was die alten Ursachen des Streites noch mehr verwickelte?"
„Blut ist endlich geflossen, Sir, und die Rebellion ist offenausgebrochen!"
„Allerdings eine sehr wichtige Nachricht, wenn dem wirklichso ist. Uebertreibst du aber auch nicht die Folgen? — haben dieSoldaten vielleicht wieder recht unvorsichtig auf das Volk ge-feuert? Du erinnerst dich doch, wie bei der leisten Geschichte dieKolonialbehördcn selbst den Offizieren Recht geben mußten?"
„O, diesmal kantet die Sache ganz anders, Sir. Nicht ineinem Auflauf—o nein, in offener Schlacht ist diesmal Blutgeflossen."
„Schlacht!" Ihr macht mich staunen, Sir. Das ist freilicheine ernste Sache, und sie kann sehr ernste Folgen nach sich ziehen!"
„Der Herr bewahre uns vor schlimmen Zeiten," stammelte derKaplan, „und führe uns arme, schwache Geschöpfe ans den Pfadder Ruhe und des Friedens! Ohne seine Gnade musste der Blindeja sonst den Blinden leiten."
„Wollt Ihr damit sagen, Major Willoughby, daß bewaffnete,disciplinirte Massen in offenem Kampfe einander begegneten?"
„Vielleicht nicht buchstäblich so, mein thenrer Vater; aber diekleinen Leute O ans Massachusetts sind mit Seiner Majestät Trup-pen znsammengetroffen und haben mit ihnen gefochten. Ich weißdas ganz genau, denn mein eigenes Regiment stand im Feld, undich brancke hoffentlich nicht hinzuznfngen, daß sein zweithöchsterOffizier dabei nicht fehlte."
„Natürlich konnten diese kleinen Leute — Lumpenpack wäreeine passendere Benennung — nicht vor euch Stand halten?" fragte
*) S. die Erklärung in dem Romane „Lionel Lincoln" S. 148, und /über dieganze Affaire der Schlacht bei Lerington ebendaselbst Kap. neun und zehn^ ^