So war der Einzug der Familie Willonghby im Blockhaus.Der Plan unserer Erzählung fordert für die nächsten paar Jahrekeine eben so genaue Schilderung aller Ereignisse; nur den Unter-schied müssen wir dem Leser noch erklären, welcher diese Nieder-lassung anderen Kolonien der Art einigermaßen unähnlich machte.
Mrs. Willonghby erbte noch in demselben Sommer 'K5 durchden Tod eines Oheims ein Landgut in Albany, nebst einigen tau-send Pfunden in baarem Gelbe. Dies machte den Kapitän zueinem sehr vcrmöglichcn — für jene Zeit sogar reiche» — Manne,der seine Ländereien nunmehr ganz nach seinem Beliebe» verwal-ten konnte. Da letztere von anderen Niederlassungen so weit ent-fernt waren, daß man noch nicht so bald an Landstraßen denkendurfte, so hielt er es für überflüssig, dem natürlichen Laufe derDinge vvrgreifen zu wollen. Die Produktion über Bedürfnis; zusteigern, hätte ihn nur in Verlegenheit gebracht, da er den Neben-fluß doch nicht zu Markte bringen konnte, und ohne den gewöhn-lichen Wcchsclverkehr des Kausens und Verkanfcns konnte, wie erwohl wußte, eine Bevölkerung von ziemlichem Belange nicht inRuhe bestehen. Dann war auch die Stelle des obersten Komman-danten ans einem so isolirtcn Posten, wie der seinige, ganz nachseinem Geschmack, und er war es vollkommen zufrieden, im Schooßedes Ueberflnsses ans seiner eigenen Hufe zu leben, wo er seine Leute,sein Vieh und seine Schweine im Vollauf fütterte, und auch ge-legentliche Abenteurer, wenn solche hie nnd da ans seinem Land-sitze cinsprachen, befriedigt und dankbar wieder entlassen konnte.
So kam es. daß er von seinem bedeutenden Gebiete Nichtsabtrat — weder käuflich, noch pachtweise. Seine ganze Umge-bung bestand nur ans Familienangehörigen und'Miethliugcn;Alles, was der Boden ertrug, war sein Eigenthum. Zum Verkaufwurde nichts abgegeben, als Vieh; jedes Jahr ging ein kleinerTrieb fetter Ochsen und Milchkühe durch den Wald nach Albany,und für den Erlös wandertc eine Sendung ausländischer Waaren