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zn neuen Streitigkeiten. Sv lange Franzosen und Engländer miteinander im Frieden sind, werden die rothen Leute keinem vonBeiden ein Leid anzuthun wagen."
„DaS wahr gesprochen, wie ein Missionär! Was ein Kriegerthun, Kap'in, wenn so viel Friede? Krieger lieben den Kriegspsad."
„Ich wollte, dem wäre nicht so, Nick. Doch meine Axt isthoffentlich für immer begraben."
„Nick hoffen, Kap'in sie zn finden wissen, wcnn's Nvth thnt.Sehr schlimm, wen» man Etwas weglegcn und nicht mehr finden— besonders Tomahawk. Streit kommen zuweilen wie der Re-gen, ohne daß Ihr daran denken."
„Ja, das läßt.sich allerdings nicht längnen. Doch furchte ich,Nick, der nächste Streit wird wohl an unserem eigenen Herde aus-brcchcn. Zwischen unserer heimischen Regierung und dem Volke inden Kolonien hat sich allmälig viel böses Blut angesammelt."
„Sehr seltsam! Dann Bleichgesicht-Mutter und Blcichgesicht-Sprößling einander nicht wie Nothhant lieben?"
„In der That, Nick, du bist heute Abend ziemlich naseweis;meine Squaw wird aber neugierig sein, das Innere des Hausesso gut wie die Außenseite zn beangenscheinigcn, und so muß ichdich wegen der Antwort an jenen ehrlichen Burschen da untenverweisen. Sein Name ist Mike — ich hoffe, er und du werdenimmer gute Freunde bleiben."
Mit diesen Worten führte der Kapitän seine Frau unter freund-lichem Kopfnicken nach dem Hanse, indem er einen schon festge-trctenen Fußpfad einschlng, der sich als eine Art Damm an demUfer des Flüßchens hinschlängelte.
Nick nahm den Kapitän beim Wort, und trat dem Irländermit der größten Unbefangenheit entgegen, indem er ihm nach Artder Bleichgesichter znm Zeichen der Freundschaft die Hand bot.
„Wie geht's, Mike?" sprach er ihn an. — „Sago — Sago