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Reisenden am Abend schon halbwegs von der Mündung des Uuadilla.Den folgenden Tag befand man sich an dem Zusammenfluß derbeiden Ströme, und es wurden die nöthigen Vorkehrungen getrof-fen, um mit dem nächsten Morgen den lepteren hinanfznrudern.
Die rechte Muhe des Anfwärtsrnderns begann übrigens erstmit dem Augenblick, da die Boote den sogenannten Kreek oderdas schmale Seitenflüßchen erreichten, das durch das neue „Her-reugnt" strömte und von den Bibern zu ihren Bauten erwähltworden war. Hier konnte mau nur langsam und mit vieler Mühevorwärts kommen: bei der Stromschnelle und der Seichtigkeitdes Wassers mußte dem Elemente jeder Fuß breit mit Schweißund Anstrengung abgerungen werden. Doch Ausdauer und Ge-schicklichkeit gewannen endlich die Oberhand; die Boote erreichteninsgesammt eine Stunde vor Sonnenuntergang den Fuß desWasserfalls, wo der Kapitän seine Mühlen erbaut hatte.
Hier verließ man natürlich die Fahrzeuge; die Kolonisten hat-ten einen rauhen Weg durch das Gehölz gehauen, auf welchemnun die mitgebrachteu Vorräthe mittelst Schlitten an Ort undStelle geschafft wurden.
Den ganzen Tag über hatte Joel nicht nur die Arbeit geleitet,sondern sogar mit eigenen Händen tüchtig zugegriffeu. Der guteMike aber hatte in seinem ganzen Leben noch nie so verzweifelteAnstrengungen gemacht. Er fühlte wohl die Schande, welche seinAbenteuer ans dem See ans ihn geworfen hatte, und wollte sicseht durch seine Heldenthaten aus den Flüssen für immer ver-wischen. So war Mike seinem Dienstherr» stets ergeben; er hattesein Fleisch nnd Blut für Geld verkauft, und als ein Manu vonGewissenhaftigkeit war er stets daraus bedacht, so viele Zinsenals möglich cinzubringen. Er hatte übrigens mit großer Ver-wunderung wahrgcnommen, wie folgsam sein Boot den Stromhinabgeschwommen; dieß ging schon aus der Bemerkung hervor,welche er beim Landen gegen den jüngeren Plinius machte.