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Vorwand, daß cr Seiner znm Anfladen der Betten and des Bett-zeugs bedürfe — bis zuletzt znrückgehalten. Endlich war Allesbereit; Ivel ließ sich mit größter Bcdachtsamkcit auf seinem Sitzenieder nnd meinte in seinem schleppenden Tone:
„Ihr werdet nns folgen, Mike, nnd wohl keine tausend Mei-len hinter nns bleiben."
Dann stieß cr mit gemessenem, kräftigem Rnderfchlag vomUfer ab, nnd das Schiffchen flog mit Blitzesschnelle nnd ohne alleAnstrengung für ihn selbst auf den Wogen dahin.
Michael O'Hearn blickte dem Schiffchen ein paar Minuten instummer Verwunderung »ach. Er war ganz allein; alle andernBoote waren schon zwei bis drei Meilen unterwegs nnd die Ent-fernung hinderte ihn bereits, die Bosbeit, welche in Ioel's heuch-lerischem Auge lauerte, zu bemerken.
„Dir folgen!" begann Mike sein Selbstgespräch; „daß dichder Teufel hole, ja, du verrätherische Jankceseele! wie soll ich mitsolchen Beinen, wie diese hier, Nachfolgen? War' mir's nicht ummeinen Herrn nnd um die Misses, die kreuzbraven Leutchen, ichwürde schnurstracks nmkehren, dann könntest du meinethalben dasBibergnt in deiner eigenen verdrießlichen Gesellschaft anfsnchcn.Ha! — nun, ich muß es schon einmal versuchen — will das Bovtnicht weiter, so ist wenigstens der Fährmann nicht Schuld daran,denn der hat den besten Willen von der Welt."
Mir diese» Worren setzte sich Mike ans einem Brette nieder,das in sehr nnbegucmcr Höhe quer über den Rand des Nachenshinlicf, brachte zwei Ruder in's Wasser, wovon das eine sechsZoll länger war, als das andere, nnd machte endlich mit einemverzweifeln'» Rucke sein Schiffchen flott. Michael O'Hcarn war ge-wöhnt, nur mit der rechten Hand zu arbeiten, und so war seine Linke,wie dies; gewöhnlich der Fall ist, bedeutend schwächer und ungeschick-ter; zu allem Unglück bekam er nun gerade das längere Ruder indie stärkere Hand, und da hätte es auch bleiben können bis