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anderer Bursche auf uns zu — der zeigt eben so viele Stückpfor-ten, als wir selbst besitzen, und scheint zu einer näheren Unterre-dung aufgelegt; überdies; wird auch der Rumpf des Neunzigersdort hinten auf's Nene sichtbar, und ich fürchte, er wird nur garzu bald wieder hinter uns her sein!"
„Wir müssen uns mit Brassen und Segeln nach Kräften tum-meln," erwiederte der Lootse, „und dürfen um keinen Preis mitder zweiten Fregatte anbinden. Wir müssen ein anderes Spielversuchen, Sir, und unfern neuen Gegner dort drüben mit un-serem Kiel sowohl, wie mit unseren Kanonen bekämpfen."
„Dann ist's wohl Zeit, an's Werk zu schreiten, Sir: dennschon refft er seine Segel ein, und da er dem Sturmwinde gleichdaherfliegt, so können wir ihn in der nächsten Minute schon zuhören bekommen; was rathet Ihr jetzt?"
„Lasch ihn seine Segel nur einziehcn," versetzte der Lootse;„und glaubt er sich sicher, dann werfen wir ihrer Hundert auf ein-mal auf die Raaen, und unten wie oben wird Alles zumal anfge-hißt; durch Ueberraschung kann's uns dann gelingen, ihm denWind abzugewinncn, und läuft er erst einmal in unserem Kiel-wasser, so ist gar kein Zweifel, daß wir ihnen allen entrinnen."
„Eine Jagd hinter',» Stern ist eine lange Jagd," rief Grifflth,„und so wird's wohl gehen! Reinigt das Deck hier und schafftdie Verwundeten hinab; da wir alle Hände voll zu thnn finden,so müssen die armen Bursche, welche ausgemacht haben, schonüber Bord wandern."
Diese traurige Pflicht wurde augenblicklich vollzogen und derjunge Seemann, der jetzt die Fregatte kommandirte, kehrte bald mitder geschäftigen Miene eines Mannes, der sich der hohen Verantwort-lichkeit seinesPostens bewnßtist, zu andernDienstvcrrichtungen zurück.
Trotz dieser Geschäftigkeit vernahm er aber dennoch kurze Zeitnachher Barnstable's Stimme, der den jungen Merry eifrig zu sichherrief. Den Kopf in derselben Richtung vorgestreckt, sah Griffith