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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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nachstand, daß ihre Eroberung für diese ein Leichtes gewesen wäre,wenn nicht die beiden ander» englischen Fahrzeuge mit solchemEifer auf den Kampfplay herbeigeeilt wären. Der Schauplatzselbst aber hatte sich während der Jagd allmählig geändert, undwar von der Landspitze gegenüber von St. Nnth bis zu demRande jener Klippen vorgerückt, wo unsere Erzählung ursprüng-lich ihren Anfang genommen.

In dem Augenblicke, als sic sich diesen näherten, kam daskleinste von den englischen Schiffen so dicht gegen die amerikanischeFregatte heran, daß der Kampf dadurch unvermeidlich wurde.Grifsith und seine Mannschaft waren in der Zwischenzeit nichtmüssig gewesen; alle Vorkehrungen, welche die möglichen Zwischen-fälle eines Seegefechts nvthig machten, waren pflichtgemäß getroffen,und als nun ans das Zeichen der Trommel die Leute von Neuemauf ihre verschiedene Posten eilten und alles nnnöthige Segelwerkauf der Fregatte mit gutem Bedacht eingerefft war, betrat dasSchiff die Kampfbahn gleich einem rüstigen Wettstreiter, der gleich-falls vor eintretender Entscheidung jedes lästige Kleidungsstück vonsich wirft. So wie der Amerikaner durch dieses Zeichen seine Ab-sicht zu erkennen gab, daß er die weitere Flucht ansgeben undsein Schicksal dem Ansgang des Kampfes anhcimstellen wolle, zogauch die nächste englische Fregatte ihre leichten Segel ein, znmZeichen, daß sie die Hcransfvrdcrnng annehmc.

Es ist nur ein ganz kleiner Bursche," sagte Griffith zu demLovtscn, der sich mit einer gewissen väterlichen Theilnahme nebenihn gestellt hatte und sein Benehmen während des Kampfes beob-achten zu wollen schien,aber dennoch zeigt er ein tapferes Herz."

Wir müssen ihn mit einem Schlage vernichten," antworteteder Fremde;nicht ein einziger Schuß darf abgefenert werden,bis unsere Raaen in die seinigcn cingreifcn."

Seht! dort richtet er schon seine Zwölfpfünder auf; wirdürfen sein Feuer mit Nächstem erwarten."

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