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„Das ist unnöthig," erwiederte der Lootse, »nd hielt Griffith,der in seiner Hast schon davonstürzen wollte, mit der Hand zurück.„Ich möchte so lange nnbemerkt bleiben, bis ich ans eine Weise,wie's mir geziemt, nnter ihnen anftreten kann. Die Gefahr willich mit Ench theilen, von Eurem Ruhme aber möchte ich nichtdes kleinsten Titelchens Ench berauben. Sollten mir znm Hand-gemenge kommen," fuhr er fort, »nd ein stolzes Lächeln blitzte über-feine Züge, „dann will ich meinen Name» znm Kriegsgeschrei ma-chen, und, glaubt mir, jene Engländer sollen davor znrückbeben!"
Griffith fügte sich in des Fremdlings Willen, und nachdem er-lisch eine Zeitlang über ihre ferneren Bewegungen mit ihm be-rathschlagt, widmete er wieder seine ganze Aufmerksamkeit der Lei-tung seiner Fregatte. Der erste Gegenstand, der seinem Blicke be-gegnete, als er sich von dem Lootsen entfernte, war Obrist Howard,der mit kühner Stirne und stolzer Miene ans dem Hinterdeck ein-herstolzirte, nicht anders, als ob er den Triumph, der seinen Lands-leuten so sicher schien, bereits mit vollen Zügen einschlürfte.
„Ich fürchte, Sir," begann der junge Mann, indem er ihmachtungsvoll näher trat, „Ihr möchtet das Verdeck bald unerfreu-lich und gefährlich finden: Eure Mündeln sind — —"
„Nennt mir nicht so unwürdige Namen!" unterbrach ihn derObrist. „Welche größere Freude kann es geben, als den Odemder Loyalität einznathmen, der dort von meines Königs schwim-mender Veste zu mir herüberweht? — Und Gefahr ? wahrlich, Ihrkennt den alten Georg Howard sehr schlecht, junger Mann, wennIhr glaubt, daß er für alle Schätze der Welt die Wonne sichnehmen ließe, dieses Symbol der Rebellion vor Seiner MajestätFlagge in den Staub stürzen zu sehen."
„Wenn dieß Euer einziger Wunsch ist, Obrist Howard," er-wiederte Griffith, und biß sich ans die Lippen, als er die verwun-derten Matrosen um sich her gewahr wurde, welche die Scene mitanhörten, „dann werdet Ihr-ganz bestimmt umsonst warten; dochDer Lrrrse. 34