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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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konnte, aber seinen Bewegungen nach von Jedem, der sich aufdie im Seekrieg üblichen Manöver verstand, als ein weitererGegner erkannt werden mußte.

Wir sind in der That eingeschlossen," sagte Griffith, als erdas Glas vom Auge nahm)und ich weis; nicht, ob es nicht dasBeste wäre, wenn wir uns nach dem Lände wendeten, und aufgut Glück hin um jeden Preis an der Breitseite des Admiral-schiffs vorbeiznkommen suchten."

Vorausgesetzt, daß dieses an unserem ganzen Segelwerk auchnur einen einzigen Lappe» übrig läßt, um das Wagstück ansführenzu können!" erwiederte der Lootse.Das ist eine eitle Hoffnung,Sir! In zehn Minuten wäret Ihr kahl bis auf die nackten Planken.Hätte nicht glücklicherweise eine hohe Welle ei» gut Theil ihrerKugeln anfgefangen und über unser» Häuptern weggeschlendert,so würden wir uns schon jetzt nicht rühmen können, daß ihr erstesFeuer das Geringste übrig gelassen; uns bleibt nichts weiter, alstüchtig drauf losznfahren, und den Dreidecker so weit als möglichhinter uns zu lassen."

Aber die Fregatten?" fragte Griffith,was sollen wir mitdenen anfangen?"

Greift sie an!" erwiederte der Lootse mit leiser, entschlossenerStimme;greift sie an, junger Mann! Ich habe den Ruhm unsererSternenflagge in gefährlicheren Kämpfen, als dieser, und jedesmalnoch mit Glanz behauptet: fürchtet nicht, daß das Glück michgerade im jetzigen Augenblicke verlassen werde."

Das gibt eine Stunde des verzweifeltsten Kampfes!"

Darauf dürfen wir rechne»; doch ich habe schon ganze Tagerastlosen Blutvergießens erlebt! Ihr scheint mir nicht der Mann,der vor dem Anblick des Feindes zurückbebt!"

Laßt mich Euren Namen vor den Leuten nennen!" sagteGriffith;er wird ihr Blut entflammen, und mir in diesem Augen-blick ein ganzes Heer ersetzen!"